Es war gut,  dass ich mich dafür entschieden hatte,  die ersten 30 Kilometer mit der Bahn  abzukürzen. Zum einen, weil es doch noch 90 Kilometer waren, also keine zu kurze Etappe. Zum zweiten, weil ich keine Lust hatte, mich durch den Vorstadtdschungel zu schlagen, zum dritten, weil es auch so genug Höhenmeter waren, zum vierten, weil der böige Wind, der auf der Hinfahrt nach Stockholm eher von hinten bließ, jetzt eher von vorne kam, zum fünften weil viele der kleinen „Kreisstrassen“ nicht asphaltiert waren, und sechstens einfach so.

Heute waren viele unterwegs. Auf den größeren Straßen – und etwas überraschend heute  auch auf den ganz kleinen, nicht asphaltierten –  natürlich Autos, aber auch recht viele Rennradfahrer.

Wiesen und Wälder, Äcker und Felder – ähnlich wie auf der Hinfahrt, aber heute hatte ich das Gefühl,  dass die Landschaft etwas offener war.