Der Morgen fing ganz gut an, es war schon angenehm warm und sonnig. Dann wurde es noch wärmer und noch sonniger, am Nachmittag kam dann zu der Wärme noch ein kräftiger Gegenwind dazu und manche kleine (natürlich nicht asphaltierte) Strassen waren sehr schlecht. Anstrengend. Im letzten Drittel zogen sich die Kilometer wie zäher Kaugummi dahin. Vor einer Brücke dachte ich noch: Bei dem Wind sollte ich besser meine Mütze ein- da kam auch schon ein Windstoß und die Mütze landete neben einer eingezäunten Autobahn. Keinerlei Chance über den Zaun zu klettern um die Mütze zu holen. SCH…ADE!
Also kroch ich ohne Mütze weiter bis Alingsås.
Im Zug nach Göteborg verstellte sich dann mein Navi auf Arabisch, und ich musste somit mit dem Handy in der Hand meinen Weg zum Hotel finden.
Es scheint mir fast, als ob mir alles sagen will: Es reicht. Und in einem gewissen Sinn stimmt das auch. Es waren zwei sehr schöne Wochen, bis auf ein paar Schauer an den ersten Tagen trocken und warm. Die Unterkünfte und Restaurants haben gepasst (na ja, bis auf das winzige „Hauptgericht“ in Hjo) Zeit sich allmählich wieder auf den Weg in den Süden zu machen. Morgen noch durch Göteborg schlendern, dann geht es am Nachmittag auf die Fähre nach Kiel.
