Heute ging es fast nur auf asphaltierten Straßen durch das schöne bayrische & Allgäuer Alpenvorland. Erst noch am morgen waren die Bergketten der Alpen recht klein und klar aber sie rückten im Laufe des Tages immer dichter in den Blick.
Nun wir sind heute über unser Etappenziel hinaus geradelt. Es sollte ja Füssen werden, das wären 80 km gewesen doch da es morgen droht ein etwas nasser Tag zu werden wollten wir noch etwas weiter kommen. Und es gab noch einen weiteren Grund, da wir ja nicht vorgebucht hatten waren die Preise in Füssen sehr hoch, zumindest wir wollten dies nicht zahlen. So ging es eben noch ein bisschen weiter.
Das schönste heute war allerdings bei Kilometer 40. Da kamen wir an einem Rastplatz vorbei, da saßen schon eine kleine Radlgruppe und schwätzen und lachten. Es gäbe Selbstbedienung in der Hütte und gehen eine Spende hatte man hier nix auszusetzen. Wir wurden auch gleich an den Tisch gebeten und in die Gespräche aufgenommen. Es stellte sich heraus, das der Besitzer auch mit am Tisch saß und er erzählte das die Hütte die Idee von seinem Sohn war. Der lebt mit seiner Frau und seinen 5 Kinder auch auf dem Hof und ist Landwirt. Aber er schnitzt sehr gerne und so wurde noch viel Deko dazu gestellt, was für ein gastlicher Ort. Auch eine kleine eigene Kapelle besitzt die Familie. Der Gastgeber selber, Hans ist in diesem Jahr 90 geworden,das sieht man ihm nicht an. Respekt.
Füssen hat uns auch super gefallen und nun sind wir in Reutte am ehem. Zollpunkt der Via Claudia Augusta. Ebenso haben wir wieder einen Meilenstein besichtigt. Was ich super finde, an vielen Punkten auf dem Weg findet man Informationstafeln, wo vermittelt werden soll wie das Leben an der Via Claudia Augusta war im Zeitraum von 2000 Jahren.


















Morgen soll es über den Fernpass dann nach Imst gehen.