Untertitel sind überbewertet

Autor: Jeannette (Seite 2 von 17)

Aix en Provence

Was für eine schöne, quirlige Studentenstadt doch Aix en Provence ist. Die haben vielleicht Restaurants, puh da schlackerste mit den Ohren. Eine wirklich sehr lebendige Stadt.

Besonders schön und super erhalten ist die Plantanen Allee, wo sich schön und reich super einkaufen lässt. Ich habe aber am Ende der schönen Allee noch den guten Paul Cezanne entdeckt, der ja hier aufgewachsen ist und seine geliebte Stadt nie verlassen hat. Im Februar hatte die Foundation Beyeler in Riehen ihm eine Ausstellung gewidmet, war sehr sehenswert.

Von Avignon führte der Weg zunächst einmal auf einer ausgebauten Eisenbahnstrecke und diese Wege sind meistens super so auch hier. Dann kamen allerdings auch nicht so schöne ungeteerte Schotterpisten an einem Flüsschen hinzu und manchmal war der Weg weg obwohl der Navi meinte da müsse es aber lang. Und zweimal war es sogar lebensgefährlich gemäss Schilder aber in Ermangelung wirklicher Alternativen bin ich dann doch den Weg geradelt und siehe da….ich lebe noch. Aber mein grösster Fehler war heute das ich zuwenig Energie nachgeschoben habe und leider einen Einbruch so ca. 17km vor Aix hatte und es ging nochmal den Hpgel hoch. Nun ja ….ich habe dann etwas langsamer gemacht und kam um 14:00 an. Unter schönen Plantanen gab es dann erstmal viel Flüssigkeit und ein Galette Fromage. Morgen geht es nach Arles.

Avignon- Stadt der Päpste

Die diesjährige Ferienreise geht nach Frankreich. Sie wird mich an der Rhone entlang von Arles nach Genf führen.

Doch zunächst wird gestartet in Avignon, der Stadt der Päpste. Heute wurde der Papstpalast erkundet und der dazugehörige schöne Dom- Garten. Mächtig gewaltig was die Päpste hier in dem einen Jahrhundert ihrer Herrschaft alles errichten ließen. Denn sie haben eben in dieser Zeit nicht in Rom gelebt sondern in dem schönen Rhone Fluss Ort Avignon.

Anschließend wurde der botanische Garten erkundet und die noch zum Teil erhaltene Brücke.

Rad ist nun gepackt und morgen kann es nach Aix en provence gehen.

Finale- letzte Grenzlandübertritte

Nun ist es geschafft und zum Schluss sind es 45 Grenzlandübertritte geworden. Davon haben wir heute sehr viele gehabt. Das Wetter hat mitgemacht und bis 9km vor Aachen alles gegeben und dann öffnete der Himmel seine Pforten und es schüttete aus Eimern….aber alles gut. Wir waren vorbereitet und irgendwie hat es mich auch gefreut wenigstens noch die Regenjacke ausgepackt zu haben.

Am Dreiländereck Deutschland Belgien Niederlande war viel los. In Aachen angekommen ging es nach einer kurzen Dusche dann noch in den Dom und am Abend noch lecker Sushi essen. Das hatten wir uns verdient.

Monschau – die Senfstadt

Der gestrige Abend war mit dem 7 Gänge Menü (eigentlich waren es 10, mit dem Gruss aus der Küche, dem Waldbeer Panna Cotta zum Kaffee und dem Brot) ein super gelungener Abschluss des anstehenden Tages und wir haben wirklich gut geschlafen.

Nach einem leckeren Frühstück und zügigen Aufbruch mussten wir allerdings erstmal wieder uns nach „oben“ schaffen. Die ersten 35 km waren mal wieder anstrengend und gingen durch das belgische Hinterland auf und nieder. Aber sehr schön.

Nachdem wir dann den Bahnradweg erreicht hatten ging es dann etwas leichter. Wunderschön anzuschauen die Moorlandschaften. Heute war natürlich etwas los, hatten ja alle frei.

Gegen 12:15 erreichten wir dann unser Hauptziel Monschau und da das Hotel erst Check in um 15:00 machte konnten wir uns aber umziehen und dann losziehen. Zunächst ins schöne und sehr sehenswerte Altstadt Städtchen….und um 15:00 haben wir dann die historische Senfmühle mit einer Führung besucht. Alles Handarbeit….wir kennen den Senf ja und sind wirklich begeistert..hmm lecker.

Nun noch ein Cocktail an der Bar und morgen geht es dann nach Aachen, schnüff dann ist schon Schluss mit dem Radeln..vorerst.

Von allem ein bisschen zuviel

Ja das kann man heute glatt so sagen. Ein ständiges auf und ab, was deutlich zuviel war aber was will man machen…die Hügel anders legen, ha das wäre was. Und dann war da noch der Wind, eigentlich war er schon gestern da aber irgendwie noch erträglich. Heute war er sehr präsent und nicht mal nur weil er aus der falschen Richtung kam. Es ist eher das man sich konzentrieren und den ständigen Ton im Ohr akzeptieren muss.

Aber bei aller Anstrengung muss man klar zugeben, was für ein tolles Wetter wir haben und wie schön Ostbelgien ist. Aber bevor wir da hin kamen, haben wir uns zum Dreiländereck Deutschland/ Belgien und Luxemburg begeben. Mit ziemlich viel rauf und runter. Und wie beeindruckend dieser Platz, der doch Geschichte schrieb. Was wenn es diese mutigen Männer mit Visionen nicht gegeben hätte. Handelsbeziehungen und Frieden für die Länder der Abkommen und auch dann noch das Schengen Abkommen, keine Grenzkontrollen mehr. Ich weiß in diesen Zeiten vielleicht nicht unbedingt etwas was besonders sichtbar ist aber wie wäre es wenn es das alles nicht gäbe? Ich möchte es mir nicht ausmalen. Und wie einfach es ist mir dem Euro überall zu bezahlen, genial. Ich bin in jedem Fall eine ostdeutsche Europäerin und Martin meinte auch er sei durch und durch Europäer.

Nun sind wir in Sankt Vith und haben noch das schöne Hotel mit seinen Annehmlichkeiten genossen. Wellnessbereich und nun gerade beim 7 Gang Menü. Mega….

Morgen soll es dann nach Monschau gehen und ich hoffe sehr das wir noch eine Senfmühlenführung mitmachen können.

Luxemburg- klein aber oho

Nachdem ich gestern wirklich platt war und daher war das Einschlafen recht früh und für lange…haben beide gut 10h schlafen können. Das tat gut und hat zumindest meine Kräfte wiederbelebt.

Und so starteten wir heute morgen erstmal mit einem Anstieg aber doch recht moderat auf einem Bahnradweg. Das zog sich zwar aber war super schön. Teilweise sind wir komplett alleine, niemand weit und breit. Irgendwann ging es dann runter zur Sauer (Fluss) und dann zum Schluss noch an der Our (ebenfalls Fluss) nach Vianden.

Da es mir heute wieder gut ging, bin ich noch der Dusche auf die Burg Vianden und hab mir diese angeschaut. Martin war fertig und hat sich lieber mal ausgeruht. Ist eine tolle erhaltene Burg, aber auch nur weil die Stadt und der Staat die Burg wieder aufgebaut haben. Eigentlich gehörte sie einmal in die Königsfamilie Oranje also Nassau, aber der Unterhalt war wohl etwas zu kostspielig so daß diese aufgegeben wurde.

Luxemburg ist ja ein kleines Land aber wo man hinschaut, sehr gepflegt und nicht ganz unbillig. Ich denke gut mit der Schweiz zu vergleichen. Für uns jedenfalls eine Bereicherung hier gewesen zu sein, es hat uns sehr sehr gut gefallen. Morgen geht es nach Belgien auch ein Land welches wir bisher nur einmal mit dem Auto durchquerten auf dem Weg von Müllrose  in die Normandie.

Europa pur

Irgendwie war das nicht mein Tag. Am morgen bin ich schon etwas lätschig aus dem Bett gekommen und so zog es sich dann bis jetzt hin. Es war ein anstrengender Tag zum Radeln mit seinen knapp 90 km/ 800hm. Und wenn man da nicht ganz bei der Sache ist, kann das verdammt zäh sein. Hab ich ja sehr selten aber nun do war es heute.

Das Wetterchen war wieder mit uns und es blühte und duftete um uns herum. Die ersten 35km gingen an der Saar entlang, herrlich. Der erste nennenswerte Anstieg endete dann an einem Skulpturen Wander/ Radfahrweg wo neuzeitliche Menhiren von Künstlern aufgestellt wurden. Der Weg geht entlang der deutsch- französischen Grenze.

Bald hatten wir dann auch Schengen erreicht. Ich hatte mir ja nie Gedanken über den Begriff Schengener Abkommen gemacht aber nun weiß ich es was es ist. Das Boot Princess Maria Anne liegt noch vor Ort wo eben die Papiere unterzeichnet wurden.

Nachdem wir dann weiteres auf und ab weg- geradelt sind, haben wir endlich unseren Zielort Luxembourg in Luxemburg erreicht. Weltkulturerbe soll die Stadt sein und zuerst haben wir es gar nicht kapiert, aber es müssen die schönen Bauten sein. Habe versucht etwas zu fotografieren…

Morgen geht es dann weiter in Luxemburg, das ist ja ein Land wo wir noch nie waren.

Weltkulturerbe Völklinger Hütte

Bevor wir aber in die Völklinger Hütte konnten mussten wir noch ein paar Kilometer radeln. Aber das war wieder einmal bei schönstem Wetter und sehr gut fahrbaren wegen gar kein Problem. Größenteils ging es heute an der Saar, Blies sowie auf Bahntrassenwegen erstmal nach Saarbrücken wo wir eine heisse Schokolade hatten und dann nach Völklingen.

Es ist wirklich erstaunlich wie toll das Wetter ist.

Und dann die Völklinger Hütte, puh das ist schon ne Hausnummer. Zum einen weil es wirklich riesig ist und man sich schon etwas verlaufen kann aber auch weil es neben des Eisenbergwerkes auch noch Kunst zu bestaunen gibt. Derzeit haben sie eine Ausstellung die sich den Röntgenstrahlen widmet, beleuchtet aus allen Blickwinkeln wie natürlich wissenschaftlich aber auch künstlicherisch.  War jedenfalls ein schöner Tag und da wir die Nacht im Kloster Hornbach so gut geschlafen hatten auch kein Problem alles zu schaffen.

Duftender Raps

Wir wollten heute früh los um das am Ankunftsziel Klosterhotel Hornbach mit seiner Wellnessoase zu genießen. Und das ist uns auch gelungen, wir waren früh da und konnten es genießen.

Der Tag war wieder toll zum Radeln. Kaiserwetter und dazu die tolle blühende Landschaft. Heute war es ganz besonders schön an den vielen duftenden Rapsfeldern die mit der Sonne in ihren schönsten Gelbtönen um die Wette gestrahlt haben. Herrlich…

Und was ganz putzig ist, wir sind ja hier in der Pfalz, ha ist der Dialekt. Wenn ich mir vorstelle ich wäre hier gelandet und ich würde jetzt pälzisch sprechen also versuchen zu sprechen ….haha ich würde mich kringelig lachen und Mutti ich sag’s dir das ist schlimmer viel schlimmer wie da wo ich gelandet bin…😘

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