Das Hotel in dem ich gelandet bin ist ein riesiger Kasten. Vierstellige Zimmernummern, und die Anzahl der Tische im Frühstücksraum – äh, in der Frühstückshalle – ist dreistellig. Morgen geh ich früher, damit es sicht ganz so wie im Bienenstock anfühlt.

Die Stadt ist auch groß – mit Vororten liegt sie zwischen München und Hamburg.

Vor allem groß ist auch der Kontrast zum letzten Etappenort. Nach einem einsam gelegenen Gehöft, kilometerweit vom nächsten Weiler entfernt jetzt eine Millionenstadt.

Heute war ich zuerst im Strassenbahnmuseum, dann im nordischen Museum. Die ziehen ziemlich unterschiedliche Besucher an. Im ersten waren hauptsächlich schwedische Familien, im zweiten Touristen aus aller Welt. Es mag auch daran liegen, dass das Strassenbahnmuseum auf dem ehemaligen Gaswerksareal etwas außerhalb liegt.

Am Audioguide habe ich gemerkt, dass die Zeit auch in Museen voranschreitet. Früher hätte man sich für ein paar Euro ein Gerät ausgeliehen, mit viel Glück sogar auf Deutsch, heute lädt man sich im kostenlosen WLan eine App in 20 Sprachen herunter.

So, jetzt nach einer Zimtschnecke geht es weiter im Museum.

Um 1900 hatten die Strassenbahnfahrer noch kein Fahrerhaus und schützten sich so im Winter
Am Anfang war die Pferdebahn
Im Museum
Der alte Gasspeicher wird zum Kulturzentrum
Ausruhen an einem großen Platz mit Brunnen