Untertitel sind überbewertet

Autor: Jeannette (Seite 16 von 17)

Tag 10: Einsame Wege

Heute waren es die einsamen Wege die uns auf unserer Reise begleitet haben. Oft lange lange kein Auto, keine Zivilisation. Toll, einfach nur Natur…..

Der Tag war mal zur Abwechslung komplett regenfrei aber stellenweise recht kühl. Als wir am Zielort ankamen hat uns der Campingplatzbesitzer nochmal bestätigt was wir ja schon wussten, vor 8 Tagen hatten sie noch Hitzewelle und seit April keinen Regen. Super, das hatten wir schon oft. Wenn wir kommen gibt es schlechtes Wetter…..Wahrscheinlich um uns zu testen. Aber das macht uns mittlerweile nicht mehr soviel aus, es gibt immer was zu entdecken und jedes Wetter hat eben auch seine eigene Stimmung.

Der Campingplatz ist super schön gelegen aber auch volles Abenteuer. Keine Dusche, dafür der See direkt vor der Nase☺ Das werden wir gleich mal ausprobieren. Und unsere erste von vier Notrationen wird heute verspeist. Hier gibt es nichts ausser Natur.

Tag 09: Jede Menge Wasser. ….

Ausgeruht und gut geschützt vor dem Regen sind wir in den Tag gestartet.

Heute gab es wirklich tolle Landschaft zu bestaunen. Wir kamen gefühlt an tausenden von Seen vorbei. Meistens sind Seerosen die gerade anfangen zu erblühen zu sehen. Einfach toll. Und es duftet so herrlich…..

Leider war das Wasser nicht nur im See sondern begleitete uns eigentlich bis auf wenige Minuten den ganzen Tag auch von oben. Meine neuen Regenüberschuhe sind leider ihr Geld nicht wert und so kam ich zumindest mit nassen Füßen am Ziel an.

Am Zielort haben wir dann das Zelt im Regen aufgebaut. Gott sei Dank gab es einen Trockenraum mit Waschmaschine und Trockner. Den Trockner haben wir dann auch ausgenutzt. …und meine Schuhe werden hoffentlich bis morgens trocken. Nun genießen wir im Restaurant vom Campingplatz noch ein leckeres Abendessen mit alkohölischen Getränken ?

Tag 08: Vätterrunde die Dritte

Es war für uns nun das dritte Mal das wir den See umrandelt sind und jedesmal ist es doch irgendwie anders. Das Wetter sollte keinen Tropfen Regen bringen, bei ca. 10Grad und dafür aber viel Gegenwind. Das mit dem Gegenwind hat gestimmt, jedoch einen kleinen Schauer mussten wir entgegen nehmen. Was aber diesmal so gar nicht gestimmt hat, es war deutlich kälter in der Nacht, was nicht sehr angenehm war. Wir konnten ein paar Gruppenfahrten mit nehmen, was gerade bei dem Wind sehr gut geholfen hat. Dadurch hatte ich sogar ein paar mal die Gelegenheit mit anderen Fahrern (in dem Fall Schweden) ins Gespräch zu kommen. Dadurch das wir ja dieses mal 1.5h später gestartet sind konnten wir mehr bei Helligkeit fahren und es war mal wieder beeindruckend Sonnenuntergang und Sonnenaufgang zu erleben. Nach 14:41h hatten wir die Strecke dann geschafft und waren zufrieden im Ziel zu sein. Die Zeit war besser wie beim ersten Mal aber mit den Rennrädern waren wir doch deutlich schneller. Nun haben zumindest alle meine 3 Fahrräder an diesem besondere Ereignis teilgenommen. Gut haben sie das gemacht?

Wir wollten dann aber nur noch duschen und ins Bett. Das haben wir dann auch gemacht. Glücklich und zufrieden!

Tag 07: Motala

Nachdem wir ja erst am Abend starten, konnten wir den Tag in Motala genießen und dem Rummel ein bisschen zu schauen.

Mittlerweile ist die Stadt richtig voll geworden. Man hört sehr viel deutsch, denn inzwischen fahren ca. 6% Deutsche mit. Bei ca. 20000 Teilnehmern eben auch nicht wenig.

Damit wir auch richtig ausgeruht sind , haben wir heute eine Nachmittagssiesta gehalten und nun kocht Martin noch Nudeln damit wir uns in ca. 2h voller Energie auf den Weg machen können.

Tag 06: Locker flockig nach Motala

Ja das Wetter spielt für uns immer eine grosse Rolle, wenn man eben den ganzen Tag draußen ist und noch mehr diesesmal mit dem Zelt. Es hat nun ganz schön aufgefrischt und am Morgen haben wir noch im Zelt gefrühstückt, denn es war extrem windig.

Martin meinte da schon, oh da sind wir aber in Nullkommanichts in Motala. Und so war es auch, ohne grosse Anstrengung und bei schönstem Wetter konnten wir die Fahrt über die sanften Hügel und Felder genießen. Mir fällt zu diesem Landstrich immer der Begriff „Kornkammer“ ein, denn hier wachsen Weizen, Roggen…An duftetenden Rapsfeldern sind wir vorbei gekommen und bei unserem Abstecher nach Vadstena lag noch ein grosses Mohnfeld vor uns, malerisch. Das sind die Momente die ich sehr genieße.

Nach einem leckeren Eis (Mjukglass-Softeis) in Vadstena waren es dann nur noch ein paar wenige Kilometer bis nach Motala.

In den nächsten Tagen ist hier die Hölle los, denn die Vätternrundfahrt ist ein Riesenspektakel. Seit 52 Jahren gibt es das Volksradrennen nun schon und der Grundgedanke der sportlichen Betätigung mit dem das ganze angefangen hat ist trotz des grossen Trubels immer zu spüren.

Tag 05: Ruhetag auf der Insel Visingsö

Nachdem wir es heute morgen ganz gemütlich hatten, sind wir nach einem kurzen Boxenstopp (laden der Geräte…naja mein Handy frisst ordentlich Heu, Mischa da müssen wir mal nachschauen was da los ist?) sind wir dann mit der Fähre rüber gemacht. Erst sind wir in den Norden uns nach dem Mittagessen noch in den Süden gefahren. Schöne Insel…..und es sind mal gerade 33km zusammen gekommen. Ein echter Ruhetag. Leider hat sich das Wetter am Nachmittag zugezogen, so dass die Siesta vor dem Zelt ins Wasser fiel. Dafür haben wir dann nochmal einen Boxenstopp inkl. Wäschewaschen eingelegt. Dieses mal eine absolute Notwendigkeit, da wir nichts im Überfluss dabei haben. Morgen geht es nach Motala, wo wir uns dann auf die Vätternrunde vorbereiten.

Tag 03/04: Neues von den ersten Tagen

Wer Schweden nicht kennt, der denkt wahrscheinlich ach ja alles flach….Pustekuchen, die letzten beiden Tage ging es ordentlich rauf und runter und zur Abwechslung runter und rauf. Die Entschädigung könnte allerdings nicht besser sein. Denn man kommt durch einsame Wälder, schnuckelige kleine Dörfer und es duftet nach trockenen Kiefern begleitet nur dadurch das die Vögel zwitschern. Die Landschaft hier im Süden Schwedens erinnert mich immer sehr an meine Heimat Müllrose. Gestern sind wir lange einen sehr sandigen aber auch teilweise grobschottrigen Weg gefahren. Der Sand ist wie der daheim. Ganz fein und mit einem schwer beladenen Fahrrad eine grosse Herausforderung, so das wue auch mal schieben mussten.

Vorgestern sind wir mit viel rückenwibd an unserem erstem Campingplatz „Fladenbadenscamping“ angekommen. Leider war es extrem windig & regnerisch, so dass wir das Zelt in Windeseile aufgebaut haben bevor der grosse Regen kam. Hier haben wir einen Mann kennengelernt (Oldenburg) der macht noch was verückteres als wir. Der möchte auch am Nordkap ankommen jedoch per Fuß. Er fährt jeden tag so um die 20km mit dem Fahrrad und dann läuft er die Strecke zurück. Dann schnappt er sich sein Auto und fährt zum Fahrrad. Dann sucht er sich ein Schlafplatz und am nächsten Tag geht es dann weiter. Seine Frau kommt nicht mit und daher bewältigt er auf diese Weise die Strecke. Das schafft er nicht in einem Urlaub (350km), dafür braucht er dann mehrere.

Wahnsinn…..

Wir kamen gestern diesmal mit Gegenwind aber bei schönstem Sonnenschein in Gränna an und konnten heute morgen ausgiebig und gemütlich frühstücken. Das ging den Tag zuvor gar nicht, sonst wäre von uns nichts mehr übrig. …Die Mücken hätten uns buchstäblich aufgefressen Martin sah schon aus wie ein Streusselkuchen. Nun wollen wir mal schauen was die Insel Visingsö so zu bieten hat. Nach 350 Kilometern mal eine schöne Abwechslung, so ein Ruhetag mit 30km.

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