Untertitel sind überbewertet

Kategorie: Allgemein (Seite 8 von 46)

Schön. Anstrengend.

Der Tag begann wolkenverhangen und trüb, aber da der angekündigte Regen schon größtenteils in der Nacht durchzog, reichte ein Schirm für ein paar kleine Schauer am Vormittag. Gegen Mittag blinzelte die Sonne immer mehr durch, und es wurde noch ein richtig schöner Tag.

Die Strecke war mit knapp 18 km nicht allzu lang, aber die 1000 Höhenmeter hatten es in sich. Denn anders als bei der Westwegetappe vom Kinzigtal zur Wilhelmshöhe, die stetig bergauf führt und auch 1000 Hm auf 20 km hat, kamen heute noch Abstiege mit 700 Hm hinzu. Mit anderen Worten: es war richtig steil und anstrengend. Aber ich will nicht klagen, es war wieder ein schöner Wandertag.

Schöner befestigten Weg im Wald
Es geht bergauf nach Valldemossa.
In der Ferne liegt Palma
Steiniger „Weg“
Trittsteine für Riesen über eine Mauer

Nur noch 900 Meter bis zum Ziel – und 150 Höhenmeter

In Valldemossa

Kleine Tour

Heute wollte ich es nicht übertreiben, da morgen eine Tour mit über 1000 Höhenmetern ansteht. Es ging bei bewölktem Himmel los, gegen Mittag kam ein stürmischer Wind auf und es begann leicht zu regnen. Morgen werde ich es wohl nicht vermeiden können, aber heute wollte ich nicht allzu nass werden, also drehte ich um. Es wurden aber trotzdem noch 12 Kilometer. Am Nachmittag schien aber wieder die Sonne. Der Weg führte mit nur moderaten Steigungen parallel am Hang entlang mit vielen schönen Ausblicken aufs Meer.

Schöner Wandertag

Strahlende Sonne, aber nicht zu warm – genau das richtige Wetter zum Wandern.

Zuerst ging es lange steil die Hänge bei Banyalbufar hinauf, dann durch lichte Wäldern auf kleinen Pfaden wieder hinunter bis nach Estellencs. Immer wieder mit schönen Aussichten aufs Meer, vorbei an unzähligen Trockenmauern.

Es waren recht viele Wanderer unterwegs – nicht solche Massen wie im Sommer in der Wutachschlucht, aber deutlich mehr als ich sonst bei Wanderungen treffe.

Blick über Banyalbufar
Dieser kleine Fahrweg führte steil bergauf
Im lichten Kiefernwald
Terrassen mit Olivenbäumen
In Estellencs
In Estellencs
Immer wieder Blicke aufs Meer
50 Minuten für 2,4 km? Es ging sehr steil bergab,  hat fast solange gedauert
Wieder Terrassen kurz vor Banyalbufar

Ankunft in Banyalbufar

Um 7 ging es heute los mit dem Bus zum Flughafen. Herbstlich kühl, vielleicht 6 Grad, Nieselregen.

Auf Mallorca dann spätsommerlich warm, gut über 20 Grad, strahlender Sonnenschein, ja so soll Urlaub sein.

Beim Schlendern in Palma hab ich gemerkt: Das ist nicht meine Welt, ich bin hier zum Wandern, nicht um ein Bad in Menschenmassen zu nehmen.

Die Straße von der Großstadt ins Dorf Banyalbufar mit seinen 500 Einwohnern führte über einen kleinen Pass – immerhin mit knapp 500 Höhenmetern und war sehr eng und kurvig, eine andere Welt.

Das kleine Dorf klebt in mehreren Terassen am steilen Hang über der felsigen Küste, kleine Gassen in denen es ruhig, nicht hektisch zugeht.

Ich bin gut angekommen und morgen geht es los mit der ersten Wanderung

Es geht los
Plaça Major in Palma
Ja is denn scho Weihnachten??
Trubelige Gassen in Palma
Blick vom Hotelzimmer in Banyalbufar
Schon die ersten Trockenmauern
Ruhige Gassen in Banyalbufar
Mit Baden ist hier nichts

Der Mailänder Dom

Heute haben wir erstmal ausgeschlafen bevor es wieder los ging und wir uns ins Getümmel stürzten. Fashion Outlets und das schöne Stadtviertel Navigli rundeten neben dem Besuch des wirklich imposanten Mailänder DomsunserenTag ab. Sind viel in den schönen Shops schauen gegangen, Just for fun.

Morgen geht es dann gegen 13:00 mit dem italienischen Schnellzug nach Zürich wo wir dann noch einmal den Zug wechseln um nach Basel zu kommen. Wetter soll ja gut sein und so werden wir bestimmt nach Hause radeln.

Schön war der Urlaub, interessant und erholsam. Respekt den Römern für diesen nicht immer einfachen Weg über die Alpen um Handel zu treiben. Nun freue ich mich jedenfalls sehr auf Zuhause und unsere Tiere und Familie/ Freunde.

Ciao and bye bye via Claudia Augusta

Heute morgen ging alles ziemlich glatt. Nach einem kurzen italienischen Frühstück (Anmerkung der Redaktion: dafür sind sie nicht berühmt die Italiener) radelten wir zum Bahnhof Ostiglia und fast pünktlich fuhr der Zug um 09:04 dann los. 33min. später waren wir dann in Verona Porta Nuova. Wir hatten nur 8min. Umsteigezeit von Gleis 7 auf 3 und die 2min. Verspätung hat er auch nicht wirklich mehr eingeholt so dass wir erst gar nicht auf die Idee kamen evtl. nach einem Lift zu schauen. Wir haben es dann so gemacht wie auch mit Martin immer. Gerhard hat erst sein Rad runtergetragen und dann bin ich schnell zu deinem Rad geflitzt und dann hat er noch meines geholt. Selber Spielchen dann wieder am Gleis nur hoch. Da der Zug schon stand und auch das Zugabteil direkt am Aufgang war hat Gerhard die Räder direkt in den Zug verfrachtet. Ich hab aber schon nochmals geschaut ob es der richtige ist, nicht das wir in den falschen einsteigen. Und dann hätten wir bestimmt nochmals 15 min. Verspätung bevor es los ging. Es war rappelvoll. Bis Milano war es ein ständiges rein und raus. Aber bis auf 2min. Verspätung kamen wir doch gut an. Dann konnten wir auch das Gepäck und die Räder in der Unterkunft lassen und zu Fuss Milano erkunden.

Was für eine verrückte Stadt. Die Stadt der Mode und der Reichen. Es war ein langer Fussmarsch zum Dom aber der hat sich gelohnt. Was für ein toller Dom. Heute haben wir uns den nur von außen angeschaut aber morgen wollen dann noch richtig rein gehen. Aber die Sonne war so heiß und anstehen in der Hitze, das wollten wir dann nicht. Haben ja noch morgen Zeit dazu.

Dann ging es noch zum Kaufhaus Viktor Emanuel, wunderschönes Gebäude, irre. Und ja hier gibt es wieder diese alte Substanz an herrschaftlichen Häusern, einfach toll. Und dann waren wir noch etwas bummeln, auch wenn das nix für uns zum kaufen ist aber immer auch mal ein stauner dabei z.b die wirklich teilweise sehr phantasievollen Schaufenster.

So, morgen haben wir dann noch ein kleines Programm in Milano. In jedem Fall der Dom, mal schauen was noch so kommt.

Ostiglia- Endziel erreicht

Heute sind wir wie immer an den Fahrtagen vom Wecker geweckt worden. Der letzte Tag und das verbliebene Stückchen nach Ostiglia stand heute an. Zum Schluss waren es dann 77km, die sich heute tatsächlich wegradelten..Sicher auch dem geschuldet das es fast ausschließlich bis auf einige Brückenüberquerungen flach war, willkommen in der Po- Ebene.

Es war ein sonniger Sonntag und die Straßen recht leer, das war sehr angenehm da doch heute mehrheitlich normale Straßen zu fahren waren und weniger Radwege. Wir fuhren an vielen Gemüse und Obstplantagen vorbei und ich bildete mir ein das es einmal ganz stark nach Basilikum gerochen hatte.

Und da es heute ein recht lockerer Tag war haben wir auch 2 Stopps eingelegt. Einen für einen leckeren Cappuccino und den anderen für ein herrlich erfrischendes Radler.

Ja und dann war es geschafft und das Hotel erreicht. Diesmal mit Pool, welchen wir auch genutzt haben obwohl das Wasser richtig kalt war. Wir waren nicht die einzigen und es stellte sich heraus das es ebenfalls Radler aus Zürich waren. Sie hat sogar mal 11 Jahre im schweizerischen Rheinfelden gewohnt. Die Welt ist doch klein. Sie wollen nach Venedig und machen es sehr gemütlich, morgen wollen sie sich Ostiglia anschauen. Nun wir sind vorhin auch nochmal durch das Städtchen gelaufen, hmm was soll ich sagen. Nach Verona ist das ein sehr einfaches Örtchen und irgendwie nicht wirklich einladend.

Morgen geht es dann mit dem Zug nach Milano, wo wir noch 2 Nächte bleiben und hoffentlich dann den meiländer Dom besichtigen können. Bisher bin ich da irgendwie immer vorbei gefahren und da wir noch etwas Zeit übrig haben bevor dann am Mittwoch gegen 13:00 der Zug nach Basel in Milano Centrale abfährt haben wir beschlossen uns Milano anzuschauen.

Romeo und Julia in Verona

Heute haben wir den Tag noch einmal genutzt um Verona ein bisschen weiter zu entdecken.

Zunächst einmal sind wir am morgen zum Bahnhof geradelt um die letzten Zugfahrkarten von Ostiglia nach Milano (Meiland) zu kaufen. Nachdem wir die in der Tasche hatten ging es zurück in die Stadt bzw..rauf auf den Hausberg zum Castello San Pietro. Es hieß von dort aus hätte man einen fantastischen Ausblick auf Verona. Und dem war auch so, hab mich ein bisschen an Basel, Freiburg erinnert oder Bern wo es auch so ist. Aber ging ganz schön steil nach oben….runter war etwas einfacher, da sind wir einen anderen Weg gefahren.

Nach einem Zwischenstopp mit einem leckeren Cappuccino ging es dann noch einmal in die Altstadt um zum Haus der Julia zu kommen. Hier in Verona ist nämlich der berühmte Balkon von dem aus Julia ihren Romeo fragt warum er Romeo sein muss, kann er nicht seiner Familie entsagen….

Und anscheinend und das haben wir auch gesehen, mega lange Schlange und dann fassen ganz viele Touristen der Julia an die Brust weil es angeblich ewiges Glück in der Liebe bringen soll. Aber wahr ist auch das die Arme wohl in einem schlechten Zustand ist und evtl nicht mehr zu reparieren sei.

Wir sind noch etwas geschlendert und als es leicht anfing zu tröpfeln haben wir uns auf den Weg zurück gemacht.

Morgen nun werden wir nach Ostiglia radeln, unsere letzte Etappe der Via Claudia Augusta an den Po.

Verona

Gestern haben wir uns noch lecker gekocht. Es gab frische Pasta mit selbstgemachter Bolognese und Salat. Und dann war ich nur noch müde und da heute morgen der Wecker mal nicht um 07:00 schnellte gab es ein spätes Frühstück.

An der Rezeption hat uns ein freundliche Dame noch empfohlen was sie machen würde an unserer Stelle und da sich das ganz vernünftig anhörte sind wir dann losgetippelt.

Zunächst ging es zur Piazza Corrubio und danach zur Piazza S.Zeno, wo es angeblich die schönste Kirche Veronas zu besichtigen gab. Und ich muss sagen, ganz beeindruckend die Kirche von San Zeno.

Nach einem Cappuccino ging es dann weiter zur Ponte Scaligero, der wohl berühmtesten Brücke der Stadt. Super erhalten….

Danach sind wir schon in der Altstadt angekommen und standen auf der Piazza Bra und dem wohl berühmtesten Wahrzeichen von Verona, der Arena. Ein Amphitheater welches wirklich gut erhalten ist dank einer umfangreichen Restaurierungsaktion die schon im 15ten Jahrhundert gestartet wurde. Man hatte Wassereinbrüche festgestellt die an den Steinen und vor allem auch in die unteren Regionen einbrachten und da man wohl schon früh erkannt hat das dieses Bauwerk erhalten bleiben soll ist das bis heute eine einzige „Baustelle“, die ständig überwacht wird zumal in der Arena immer wieder Konzerte stattfinden.

Unser Stadtrundgang ging dann auf der Via Mazzini weiter zur Piazza Erbe, dann weiter zur Piazza Sant Anastasia und dann zurück. Zwischendurch haben wir noch ein interessante Museum besucht.

Für morgen muss ja auch noch was übrig bleiben.

Verona, kleines Ziel erreicht

Auch heute würde ich gerne noch das tolle Abendessen in Trento erwähnen. Eigentlich wollten wir Pizza essen gehen, da es gefühlt viele Café’s und Pizzerien gab.

Das war klar daß es schwierig war sich für eine zu entscheiden. Aber bei unserem Spaziergang durch die Stadt haben wir dann doch ein e Markierung gesetzt, etwas versetzt in einer kleinen Gasse, abseits der Hauptwege. Und wie fein es war. Ich hatte so eine Art Spinatnocken mit Salbei und drüber zerlasse Butter mit Käse…himmlisch. Gerhard hatte frische Nudeln Al arabiata. Wirklich fein und als Vorspeise gab es einen Grillgemüseteller mit Mozzarella die bufalla.

Heute nun nachdem sich wirklich der Regen verzogen hatte ging es nach einem guten Frühstück los um nach Verona zu radeln. Es war klar daß es ein hartes Stück Arbeit wird und nach 105km und einigen Höhenmetern war es dann vollbracht. Wir haben uns eine Ferienwohnung in einer Residence gegönnt und da diese etwa 2km vor dem Stadtzentrum Verona’s liegt sind wir erstmal angekommen, geduscht, Wäsche gewaschen und eingekauft. Gleich wird gekocht und der Apéro ist schon gestartet.

Morgen werden wir dann Verona erkunden, haben ja noch 2 komplette Tage dafür.

« Ältere Beiträge Neuere Beiträge »

© 2026 ViaRhona

Theme von Anders NorénHoch ↑