Wofür eine lange Umsteigezeit in Hamburg gut sein kann:





Wieder in Schweden
Wofür eine lange Umsteigezeit in Hamburg gut sein kann:





Nach der Ankunft der Fähre am Morgen geht es wieder mit dem Zug zurück. Da ich „nur“ zwei Monate vorher die Fahrkarte gebucht hatte, musste ich halt schauen, welche Züge noch Plätze für Fahrräder hatten. Wenn alles klappt, komme ich um 21:36 in Basel an.
Heute war das Wetter wieder besser. Nicht ganz so warm, aber recht sonnig. Da ich bis zur Fähre am Abend sehr viel Zeit hatte, ließ ich mich einfach treiben und fuhr ganz gemütlich.
Die Felder in Skåne sind wirklich endlos, meistens Getreide aber auch mal Kohl oder Salat







Und noch ein Radweg
Start und Ziel sind heute die gleichen wie vor 3 Jahren. Damals war ich allerdings an der Küste unterwegs, dieses Mal im Landesinnern über Lund.
Am Abend geht es dann gleich auf die Fähre zurück nach Travemünde.
Der Wetterbericht hatte es ja schon angekündigt. Regen. Zwar war es manchmal trocken, doch meistens fuhr ich in leichtem Nieselregen, manchmal gab es aber auch kräftige Schauer. Es war gut, dass die Strecke heute deutlich kürzer als gestern war. Jetzt hat sich das Wetter wieder beruhigt, die Sonne scheint wieder, da hab ich doch Lust etwas durch die Stadt zu schlendern.




Weiter geht es auf dem Sverigleden nach Helsingborg. Dort war ich schon zwei Mal – auf unserer allerersten Tour, und vor drei Jahren
Die heutige Strecke war mit 95 km recht lang – aber das Wetter war gut, oft sonnig,, und es liess sich trotz etwas Gegenwind angenehm fahren. Unterwegs begegnete ich einem älteren Paar aus den Niederlanden, die auch schon viel in Europa unterwegs waren. Donauradweg, alle sonstigen Flussradwege, und alles andere, für das es ein Büchlein von Estherbauer gibt.
Die machen es aber anders als ich. Sie sind mit dem Auto unterwegs, und machen dann immer Tagestouren mit dem Rad. Immer hin und zurück. Am nächsten Tag fahren sie dann ein Stück mit dem Auto und dann kommt wieder die nächste Tagestour, bis sie das ganze Radtourenbuch abgedeckt haben.
Das Ende meiner Tour nähert sich allmählich. Nur noch zwei Fahrtage, dann geht es wieder zurück. Bis auf einen Tag hatte ich bis jetzt Glück mit dem Wetter, für morgen ist die Regenwahrscheinlichkeit etwas höher, mal schauen ob es mich erwischt, oder ob ich noch davonkomme.





Heute geht es quer durchs Land, ich nehme Kurs auf Helsingborg. Kurz vor dem Ziel in Eslöv komme ich an einem der unzähligen Seen Schwedens vorbei, dem Ringsjön, mit etwa 40 km² der zweitgrößte in Skåne, nur etwas kleiner als der Ammersee.
Gestern ging es wieder auf den Rückweg. In der ersten Hälfte bin ich etwas weiter im Landesinnern gefahren. Um die Mittagszeit hat nich aber die Karte total in die Irre geführt. Plötzlich endete der Waldweg und nicht einmal ein Pfad führte weiter. Nach einiger Suche fand ich dann aber zum Glück noch einige andere kleine Pfade, auf denen ich mich dann bis zu einer etwas größeren Waldfahrstrasse durchschlagen konnte.
Da hat wohl jemand die Wege einfach aus dem amtlichen Material blind zu Openstreetmap übernommen, ohne sie nochmal vor Ort zu überprüfen.
Da an dieser Stelle meine beiden Routen für den Hin- und Rückweg recht nah beieinander lagen, bin ich dann den Rest des Tages mehr in Küstennähe gefahren, da gab es dann keine Überraschung mehr.
Mein Hintern ist zwar besser, ich muss ihn aber mehr pflegen als sonst.
Heute war es meist wolkenverhangen, Nur knapp 20 Grad. Ohne Sonne und mit etwas Wind war das fast schon ein wenig frisch. Wenn aber manchmal doch die Sonne durchkam, war es schnell wieder angenehm. Ich bin die gleiche Strecke wie auf dem Hinweg gefahren. An der schönen Badestelle, an der sich vor einigen Tagen viele Leute tummelten, war niemand mehr.
Noch kann ich nicht sagen, wie das Wetter wird. Falls es gut ist, könnte ich für ein paar Stunden am Ziel ein Kajak ausleihen
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