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Montelimar- Stadt des weißen Nougats

Bevor ich den heutigen Tag Revue passieren lasse, noch ein paar kurze Worte zu gestern Abend. Pierre hat uns verwöhnt, ein 3 Gänge Menü bestehend aus Caderousser Melone als Vorspeise, einem Kartoffelstampf, Zucchini und Ei als Hauptspeise und noch einer gebackenen Waffel mit Karameleis. Hervorragend und das haben sich auch die Mücken gesagt, nach dem Essen habe ich bei 40 aufgehört zu zählen.

Der heutige Tag hätte früh starten sollen aber wir haben uns beim Frühstück etwas verquatscht und so ging es erst gegen 08:38 los. Es ist schon so je früher umso besser entgeht man eben der Mittagshitze und heute kam dann auch noch Wind hinzu….hoffe der hat sich bis morgen verkrümelt.

Es war ausser der Sonne und dem Wind gut zu fahren, alles super ausgeschildert und geteert. Und da ich ja in verkehrter Richtung radele begegne ich vielen Radfahrern bin aber zumindest auf meiner Richtung komplett alleine.

In Montelimar bin ich nach einer erfrischenden Dusche noch dem Rat meines äusserst netten Portiers gefolgt und noch in einer Nougatfabrik vorbeigeschneit. Leider war es für eine lange Führung zu spät aber ich bekam quasi noch eine extra Erklärung. Ein bisschen was befindet sich nun auch noch zum Probieren in meiner Tasche.

Morgen soll es noch heißer werden und so werde ich schauen das ich früh loskomme, denn morgen soll es nach Tournon sur Rhone gehen.

Caderousse/ Orange

Heute ging es leider nicht so früh los wie ich es gerne gewollt hätte, da es erst um 08:00 Frühstück gab. Ihr denkt bestimmt, die spinnt ja so früh los aber bei den immer noch sehr heissen Temperaturen ist es mega schön am frühen Morgen in die Puschen zu kommen und wenn die Mittagssonne brägelt evtl. schon angekommen zu sein. Die letzten beiden Tage war ich gegen 07:30 schon auf dem Rad und um 14:00 spätestens angekommen. Heute war es eigentlich 14:30, aber ich bin heute bei Pierre untergekommen. Ein tolles Chambre in einem alten herrschaftlichen Haus hat bzw. es sind sogar 2 (das andere haben Schweizer gebucht). Und da Pierre noch normal arbeiten geht, durften wir erst um 17:30 bei ihm eintrudeln.

Ich habe die Zwischenzeit genutzt und bin doch noch nach Orange geradelt (da kamen dann auf die regulären 83 Tageskilometer noch plus 14 drauf). Hat sich aber gelohnt, denn in Orange ist mal wieder Weltkulturerbe zu bestaunen. Theater Antique und der Triumphbogen. Mal wieder die Römer (unter Augustus haben sich hier Veteranen der 2ten gallischen Legion niedergelassen), wer sonst…..ist schon beeindruckend was alles noch so vorhanden ist aus dieser Zeit. Heute wird das Theater wieder regelmässig genutzt. Könnte man sich mal überlegen…Opernfestival Choregies d’Orange. 

Nun bereitet Pierre gerade das Abendessen vor und ich kann noch etwas runterkommen von dem heissen Tag. Die Schweizer sind Vegetarier und somit gibt es heute Salat und hoffentlich was feines vegetarisches zu Futtern. Morgen geht es dann nach Montelimar.

Arles- noch ein schönes Amphitheater

Heute ging es von Aix en Provence nach Arles. Die Wege waren bezaubernd, es ging hinauf in den Pinienwald um dann wieder mehrere Male einen kleinen Kanal zu queren oder sogar ein Stückchen mit zu radeln. Es war kaum etwas auszusetzen, bis auf kleinere Stückchen radelte es sich heute weg.

Um dem Energieloch wie gestern vorzubeugen nahm ich heute die erste Gelegenheit war um in Palisane einen Cappucino und ein feines warmes Schokoküchlein zu verspeisen, hmm lecker.

Ich war etwas zu früh in Arles, da ich wieder um 07:30 startete, aber das ist okay. Etwas warten und dann kurz duschen…dann ging es auch schon direkt zur Erkundung der schönen Stadt, die immer noch sehr geprägt von Ihrem römischem Erbe ist. Amphitheater und Theater Antique habe ich mir angeschaut, sehr beeindruckend. Um dann noch ein bisschen zu schlendern, hier und da in ein schönes Geschäft zu schnuppern. Ein feines Abendessen war auch noch drin. Morgen geht es dann an der Rhone nach Caderousse.

Aix en Provence

Was für eine schöne, quirlige Studentenstadt doch Aix en Provence ist. Die haben vielleicht Restaurants, puh da schlackerste mit den Ohren. Eine wirklich sehr lebendige Stadt.

Besonders schön und super erhalten ist die Plantanen Allee, wo sich schön und reich super einkaufen lässt. Ich habe aber am Ende der schönen Allee noch den guten Paul Cezanne entdeckt, der ja hier aufgewachsen ist und seine geliebte Stadt nie verlassen hat. Im Februar hatte die Foundation Beyeler in Riehen ihm eine Ausstellung gewidmet, war sehr sehenswert.

Von Avignon führte der Weg zunächst einmal auf einer ausgebauten Eisenbahnstrecke und diese Wege sind meistens super so auch hier. Dann kamen allerdings auch nicht so schöne ungeteerte Schotterpisten an einem Flüsschen hinzu und manchmal war der Weg weg obwohl der Navi meinte da müsse es aber lang. Und zweimal war es sogar lebensgefährlich gemäss Schilder aber in Ermangelung wirklicher Alternativen bin ich dann doch den Weg geradelt und siehe da….ich lebe noch. Aber mein grösster Fehler war heute das ich zuwenig Energie nachgeschoben habe und leider einen Einbruch so ca. 17km vor Aix hatte und es ging nochmal den Hpgel hoch. Nun ja ….ich habe dann etwas langsamer gemacht und kam um 14:00 an. Unter schönen Plantanen gab es dann erstmal viel Flüssigkeit und ein Galette Fromage. Morgen geht es nach Arles.

Avignon- Stadt der Päpste

Die diesjährige Ferienreise geht nach Frankreich. Sie wird mich an der Rhone entlang von Arles nach Genf führen.

Doch zunächst wird gestartet in Avignon, der Stadt der Päpste. Heute wurde der Papstpalast erkundet und der dazugehörige schöne Dom- Garten. Mächtig gewaltig was die Päpste hier in dem einen Jahrhundert ihrer Herrschaft alles errichten ließen. Denn sie haben eben in dieser Zeit nicht in Rom gelebt sondern in dem schönen Rhone Fluss Ort Avignon.

Anschließend wurde der botanische Garten erkundet und die noch zum Teil erhaltene Brücke.

Rad ist nun gepackt und morgen kann es nach Aix en provence gehen.

Tag 14 – Travemünde – Rümmingen

Nach der Ankunft der Fähre am Morgen geht es wieder mit dem Zug zurück. Da ich „nur“ zwei Monate vorher die Fahrkarte gebucht hatte, musste ich halt schauen, welche Züge noch Plätze für Fahrräder hatten. Wenn alles klappt, komme ich um 21:36 in Basel an.

Schöner Abschluss

Heute war das Wetter wieder besser. Nicht ganz so warm,  aber recht sonnig. Da ich bis zur Fähre am Abend sehr viel Zeit hatte,  ließ ich mich einfach treiben und fuhr ganz gemütlich.

Die Felder in Skåne sind wirklich endlos, meistens Getreide aber auch mal Kohl oder Salat

Sind wir denn in Holland? Auf der rechten Seite hängen zwei Schaukeln
Schöner Radweg

Und noch ein Radweg

Tag 13 – Helsingborg bis Malmö

Start und Ziel sind heute die gleichen wie vor 3 Jahren. Damals war ich allerdings an der Küste unterwegs, dieses Mal im Landesinnern über Lund.

Am Abend geht es dann gleich auf die Fähre zurück nach Travemünde.

Gesamtstrecke: 77.56 km
Gesamtanstieg: 388 m
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