Grenzlandtour nach Aachen

42 Mal von hüben nach drüben

Grenzlandtour nach Aachen

Ende April machen wir uns auf den Weg nach Aachen.
Ich habe die Tour „Grenzlandtour“ getauft, da wir uns immer rechts und links der Grenze halten wollen und sie so oft es vernünftig möglich ist queren wollen.

Ob die Zahl von 42 Grenzquerungen am Ende genau stimmen wird, kann ich noch nicht sagen. Vielleicht entfernen wir uns bei der Vennbahn mal mehr als 20 Meter vom Radweg – und zack, schon wieder zwei Grenzquerungen mehr. Oder wir lassen den Schlenker über Kerkrade/Herzogenrath aus und verpassen damit gleich 4 Querungen auf wenigen hundert Metern – die Größenordnung von vielen Dutzend Querungen sollte aber auf jeden Fall passen.


Von Zuhause aus geht es zuerst nach Basel, und dann wieder nach Norden, mehr oder weniger dem Rhein entlang, mal im Elsass, mal in Baden.
In Straßburg sagen wir dem Rhein Adieu und fahren durch das Elsass bis wir bei Hirschthal die Pfalz erreichen.
Von dort geht es, immer wieder mit Schlenkern nach Frankreich weiter über Saargemünd und Saarbrücken bis Völklingen – ein Besuch der Völklinger Hütte ist fest eingeplant.
Über die symbolträchtige Brücke von Schengen erreichen wir Luxemburg – ein neuer Eintrag in der Liste der Länder, in denen wir mit dem Rad gefahren sind.
Wir durchqueren das Land von Süd nach Nord mit kleinen Abstechern zurück nach Deutschland, und erreichen bei Ouren Belgien. Das erste Mal, dass wir mit dem Rad in Belgien sind.
Durch das deutschsprachige Ostbelgien geht es weiter bis nach Kalterherberg, wo wir wieder deutsches Staatsgebiet erreichen – aber eigentlich doch nicht, denn der Vennbahn-Radweg ist eine Anomalie: Die ehemalige Bahnlinie selbst gehört zu Belgien, rechts und links davon ist aber Deutschland.
Kurz vor Aachen machen wir noch einen Schlenker durch die Niederlande, und dann sind wir auch schon am Ziel angekommen.

Von den knapp 700 Kilometern verlaufen rund 220 km in Deutschland, an zweiter Stelle steht Frankreich mit 200 km, dann Luxemburg und Belgien mit je ungefähr 120 km.
Die kürzesten Strecken legen wir in der Schweiz und in den Niederlanden zurück – jeweils weniger als 10 km

Gesamtstrecke: 687.09 km
Gesamtanstieg: 8683 m

Schlucht von Biniaraix

Heute ging es durch die wunderschöne Schlucht von Biniaraix und anschließend noch durch das kleine Dörfchen Fornalutx

Kurz vor der Schlucht
Blick zurück nach Sóller
Der Weg hinauf war meist gepflastert
Die engste Stelle

Gemütlich

Heute habe ich es ganz gemütlich gemacht.  Ein paar Kilometer nach Port de Sóller gewandert, mit der historischen Strassenbahn wieder zurück und dann noch relaxen im Hotel-Spa.

Auf dem Weg nach Port de Sóller
Lieber so…?
Oder so…?
Der Wagen wird angekoppelt

Cami de s’Arxiduc

Heute morgen war es nicht schwer, die Pläne der anderen Frühstücksgäste zu erraten – eine Frau hatte Radlerhosen an, alle anderen Wanderhosen.

Wie auch an den vorherigen Tagen waren wieder viele Wanderer unterwegs, auf dem Reitweg des Erherzogs Ludwig Salvator von Habsburg-Lothringen (Cami de s’Arxiduc) – wobei ich keine Ahnung habe, wie man auf dem Weg hätte reiten können. Ein steiler alpiner Bergpfad mit spektakulären Ausblicken.

Ein Paar aus Rostock überholte mich auf den ersten Kilometern,  wie ich auch auf dem Weg nach Sóller. Sie wollten die ganze Strecke gehen, ich war da nach der Erfahrung von gestern etwas skeptisch. Den Busfahrplan von Deià nach Sóller hatte ich mir schon vorsorglich zu Hause heruntergeladen. In Deià war für mich dann Schluss, nach 16 km und 700 Hm rauf und 900 Hm runter – wenn ich weitergegangen wäre, wäre ich in die Nacht gekommen. Und wer steigt an der Haltestelle mit mir in den Bus? Das Paar aus Rostock. Beim Warten auf den Bus hörte ich nicht nur viel Deutsch, sondern auch Schwedisch – Drei Familien die nicht zusammengehörten und dann in unterschiedliche Richtungen davonfuhren.

Alles in allem wieder ein schöner, anstrengender Tag. Morgen mache ich es wahrscheinlich ein bißchen gemütlicher, der Rundweg nach Port de Sóller ist wohl genau das Richtige

Blick zurück auf Valldemossa und links in der Ferne Palma
Valldemossa
Fast an der höchsten Stelle
  
A
B
C
Gleich geht’s wieder links runter
E
Deià

Schön. Anstrengend.

Der Tag begann wolkenverhangen und trüb, aber da der angekündigte Regen schon größtenteils in der Nacht durchzog, reichte ein Schirm für ein paar kleine Schauer am Vormittag. Gegen Mittag blinzelte die Sonne immer mehr durch, und es wurde noch ein richtig schöner Tag.

Die Strecke war mit knapp 18 km nicht allzu lang, aber die 1000 Höhenmeter hatten es in sich. Denn anders als bei der Westwegetappe vom Kinzigtal zur Wilhelmshöhe, die stetig bergauf führt und auch 1000 Hm auf 20 km hat, kamen heute noch Abstiege mit 700 Hm hinzu. Mit anderen Worten: es war richtig steil und anstrengend. Aber ich will nicht klagen, es war wieder ein schöner Wandertag.

Schöner befestigten Weg im Wald
Es geht bergauf nach Valldemossa.
In der Ferne liegt Palma
Steiniger „Weg“
Trittsteine für Riesen über eine Mauer

Nur noch 900 Meter bis zum Ziel – und 150 Höhenmeter

In Valldemossa

Kleine Tour

Heute wollte ich es nicht übertreiben, da morgen eine Tour mit über 1000 Höhenmetern ansteht. Es ging bei bewölktem Himmel los, gegen Mittag kam ein stürmischer Wind auf und es begann leicht zu regnen. Morgen werde ich es wohl nicht vermeiden können, aber heute wollte ich nicht allzu nass werden, also drehte ich um. Es wurden aber trotzdem noch 12 Kilometer. Am Nachmittag schien aber wieder die Sonne. Der Weg führte mit nur moderaten Steigungen parallel am Hang entlang mit vielen schönen Ausblicken aufs Meer.

Schöner Wandertag

Strahlende Sonne, aber nicht zu warm – genau das richtige Wetter zum Wandern.

Zuerst ging es lange steil die Hänge bei Banyalbufar hinauf, dann durch lichte Wäldern auf kleinen Pfaden wieder hinunter bis nach Estellencs. Immer wieder mit schönen Aussichten aufs Meer, vorbei an unzähligen Trockenmauern.

Es waren recht viele Wanderer unterwegs – nicht solche Massen wie im Sommer in der Wutachschlucht, aber deutlich mehr als ich sonst bei Wanderungen treffe.

Blick über Banyalbufar
Dieser kleine Fahrweg führte steil bergauf
Im lichten Kiefernwald
Terrassen mit Olivenbäumen
In Estellencs
In Estellencs
Immer wieder Blicke aufs Meer
50 Minuten für 2,4 km? Es ging sehr steil bergab,  hat fast solange gedauert
Wieder Terrassen kurz vor Banyalbufar

Ankunft in Banyalbufar

Um 7 ging es heute los mit dem Bus zum Flughafen. Herbstlich kühl, vielleicht 6 Grad, Nieselregen.

Auf Mallorca dann spätsommerlich warm, gut über 20 Grad, strahlender Sonnenschein, ja so soll Urlaub sein.

Beim Schlendern in Palma hab ich gemerkt: Das ist nicht meine Welt, ich bin hier zum Wandern, nicht um ein Bad in Menschenmassen zu nehmen.

Die Straße von der Großstadt ins Dorf Banyalbufar mit seinen 500 Einwohnern führte über einen kleinen Pass – immerhin mit knapp 500 Höhenmetern und war sehr eng und kurvig, eine andere Welt.

Das kleine Dorf klebt in mehreren Terassen am steilen Hang über der felsigen Küste, kleine Gassen in denen es ruhig, nicht hektisch zugeht.

Ich bin gut angekommen und morgen geht es los mit der ersten Wanderung

Es geht los
Plaça Major in Palma
Ja is denn scho Weihnachten??
Trubelige Gassen in Palma
Blick vom Hotelzimmer in Banyalbufar
Schon die ersten Trockenmauern
Ruhige Gassen in Banyalbufar
Mit Baden ist hier nichts

Der Mailänder Dom

Heute haben wir erstmal ausgeschlafen bevor es wieder los ging und wir uns ins Getümmel stürzten. Fashion Outlets und das schöne Stadtviertel Navigli rundeten neben dem Besuch des wirklich imposanten Mailänder DomsunserenTag ab. Sind viel in den schönen Shops schauen gegangen, Just for fun.

Morgen geht es dann gegen 13:00 mit dem italienischen Schnellzug nach Zürich wo wir dann noch einmal den Zug wechseln um nach Basel zu kommen. Wetter soll ja gut sein und so werden wir bestimmt nach Hause radeln.

Schön war der Urlaub, interessant und erholsam. Respekt den Römern für diesen nicht immer einfachen Weg über die Alpen um Handel zu treiben. Nun freue ich mich jedenfalls sehr auf Zuhause und unsere Tiere und Familie/ Freunde.

Ciao and bye bye via Claudia Augusta

Heute morgen ging alles ziemlich glatt. Nach einem kurzen italienischen Frühstück (Anmerkung der Redaktion: dafür sind sie nicht berühmt die Italiener) radelten wir zum Bahnhof Ostiglia und fast pünktlich fuhr der Zug um 09:04 dann los. 33min. später waren wir dann in Verona Porta Nuova. Wir hatten nur 8min. Umsteigezeit von Gleis 7 auf 3 und die 2min. Verspätung hat er auch nicht wirklich mehr eingeholt so dass wir erst gar nicht auf die Idee kamen evtl. nach einem Lift zu schauen. Wir haben es dann so gemacht wie auch mit Martin immer. Gerhard hat erst sein Rad runtergetragen und dann bin ich schnell zu deinem Rad geflitzt und dann hat er noch meines geholt. Selber Spielchen dann wieder am Gleis nur hoch. Da der Zug schon stand und auch das Zugabteil direkt am Aufgang war hat Gerhard die Räder direkt in den Zug verfrachtet. Ich hab aber schon nochmals geschaut ob es der richtige ist, nicht das wir in den falschen einsteigen. Und dann hätten wir bestimmt nochmals 15 min. Verspätung bevor es los ging. Es war rappelvoll. Bis Milano war es ein ständiges rein und raus. Aber bis auf 2min. Verspätung kamen wir doch gut an. Dann konnten wir auch das Gepäck und die Räder in der Unterkunft lassen und zu Fuss Milano erkunden.

Was für eine verrückte Stadt. Die Stadt der Mode und der Reichen. Es war ein langer Fussmarsch zum Dom aber der hat sich gelohnt. Was für ein toller Dom. Heute haben wir uns den nur von außen angeschaut aber morgen wollen dann noch richtig rein gehen. Aber die Sonne war so heiß und anstehen in der Hitze, das wollten wir dann nicht. Haben ja noch morgen Zeit dazu.

Dann ging es noch zum Kaufhaus Viktor Emanuel, wunderschönes Gebäude, irre. Und ja hier gibt es wieder diese alte Substanz an herrschaftlichen Häusern, einfach toll. Und dann waren wir noch etwas bummeln, auch wenn das nix für uns zum kaufen ist aber immer auch mal ein stauner dabei z.b die wirklich teilweise sehr phantasievollen Schaufenster.

So, morgen haben wir dann noch ein kleines Programm in Milano. In jedem Fall der Dom, mal schauen was noch so kommt.

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