Grenzlandtour nach Aachen

42 Mal von hüben nach drüben

Tag 3 – von Rust nach Haguenau

Kurz nach Rust queren wir den Rhein auf der Fähre bei Rhinau – die einzige Grenze des heutigen Tages.

Es geht den ganzen Tag durchs Elsass, durch Straßburg am europäischen Parlament vorbei, bis nach Haguenau, der zweitgrößten Stadt des Departements Bas-Rhin. Vielleicht finden wir am Abend noch etwas Zeit für den Besuch des Elsässichen Museums oder des Historischen Museums.

Gesamtstrecke: 75.51 km
Gesamtanstieg: 433 m

Ein Tag zu Besuch in Europa

Ha das ist richtig. Wir sind in Deutschland aber waren heute wieder in vielen Ländern Europas unterwegs, einfach genial dieses Konzept des Europa Parks.

Der heutige Tag war nicht dazu da um jede Achterbahn zu fahren, sondern um den Park mit seinen schönen Ecken und Perspektiven auf sich wirken zu lassen. Und das bei fantastischem Wetter. Wir waren ja nun schon oft hier,aber es ist schon schön wenn er mal nicht ganz so voll ist und man sich etwas treiben lassen kann ohne die ganze Zeit in jemandem reinzulaufen.

Und die tollen Pflanzungen wieder, ein Genuss fürs Auge.

Von 0 auf 100

Um es ganz genau zu nehmen, es müsste 113 heißen. Das waren die gestrigen Kilometer und wenn man so wie wir gerade nicht wirklich fit ist, ist das schon ne Hausnummer für den allerersten Tag.

Aber der Start in die Tour hatte nicht besser sein können. Was für ein Kaiserwetter und das für den 23.04. Es war angenehm warm ohne das ein Wölkchen den Himmel trübte. Am Nachmittag frischte der Wind auf und das natürlich in die falsche Richtung so daß wir uns noch etwas mehr anstrengen durften.

In der Petit Camargue war es herrlich zu radeln, friedlich und bei dem Wetter wirklich ein Traum. Da wir ja einige Landesübertritte dabei haben werden, war es natürlich Pflicht die vor der Haustüre gleich mitzunehmen und so trafen wir uns in Basel wo es von dort aus nach Frankreich ging

Der Hardtwald ist mir in guter Erinnerung gewesen aber gestern zog es sich doch etwas hin. Wir stießen dabei auf die deutsch französische Brigade, also da wird geübt um im Ernstfall parat zu sein. Das gibt doch ein gutes Gefühl….

Die Natur ist ja gerade gewaltig und wunderschön anzusehen wie alles sprießt und wächst. Habe sogar einen schönen neuen Baum/Strauch entdeckt, muss aber noch herausfinden was das ist.

Nun freuen wir uns heute auf den Ausruhtag im Europa Park….

Tag 1 – Von Zuhause nach Rust

Von Zuhause aus geht es erst nach Basel, dann über die Dreiländerbrücke ins Elsass. Bei Breisach wieder zurück nach Deutschland und durch den Kaiserstuhl nach Rust.

Mit 114 Kilometern ist es der mit Abstand längste Fahrtag – aber die Gegend kennen wir ja schon, und am nächsten Tag wartet als Erholung ein Besuch des Europaparks.

Heute queren wir die Grenze vier Mal: Über die grüne Grenze kurz vor Basel in die Schweiz, beim Dreiländereck wieder für wenige hundert Meter zurück nach Deutschland, über die Dreiländerbrücke nach Frankreich und bei Breisach wieder zurück nach Deutschland.

Gesamtstrecke: 114.07 km
Gesamtanstieg: 522 m

Grenzlandtour nach Aachen

Ende April machen wir uns auf den Weg nach Aachen.
Ich habe die Tour „Grenzlandtour“ getauft, da wir uns immer rechts und links der Grenze halten wollen und sie so oft es vernünftig möglich ist queren wollen.

Ob die Zahl von 42 Grenzquerungen am Ende genau stimmen wird, kann ich noch nicht sagen. Vielleicht entfernen wir uns bei der Vennbahn mal mehr als 20 Meter vom Radweg – und zack, schon wieder zwei Grenzquerungen mehr. Oder wir lassen den Schlenker über Kerkrade/Herzogenrath aus und verpassen damit einige Querungen auf wenigen hundert Metern – die Größenordnung von vielen Dutzend Querungen sollte aber auf jeden Fall passen.


Von Zuhause aus geht es zuerst nach Basel, und dann wieder nach Norden, mehr oder weniger dem Rhein entlang, mal im Elsass, mal in Baden.
In Straßburg sagen wir dem Rhein Adieu und fahren durch das Elsass bis wir bei Hirschthal die Pfalz erreichen.
Von dort geht es, immer wieder mit Schlenkern nach Frankreich weiter über Saargemünd und Saarbrücken bis Völklingen – ein Besuch der Völklinger Hütte ist fest eingeplant.
Über die symbolträchtige Brücke von Schengen erreichen wir Luxemburg – ein neuer Eintrag in der Liste der Länder, in denen wir mit dem Rad gefahren sind.
Wir durchqueren das Land von Süd nach Nord mit kleinen Abstechern zurück nach Deutschland, und erreichen bei Ouren Belgien. Das erste Mal, dass wir mit dem Rad in Belgien sind.
Durch das deutschsprachige Ostbelgien geht es weiter bis nach Kalterherberg, wo wir wieder – zumindest rechts und links des Vennbahn-Radwegs – deutsches Staatsgebiet erreichen.
Kurz vor Aachen machen wir noch einen Schlenker durch die Niederlande, und dann sind wir auch schon am Ziel angekommen.

Von den knapp 700 Kilometern verlaufen rund 220 km in Deutschland, an zweiter Stelle steht Frankreich mit 200 km, dann Luxemburg und Belgien mit je ungefähr 120 km.
Die kürzesten Strecken legen wir in der Schweiz und in den Niederlanden zurück – jeweils weniger als 10 km

Gesamtstrecke: 687.09 km
Gesamtanstieg: 8683 m

Schlucht von Biniaraix

Heute ging es durch die wunderschöne Schlucht von Biniaraix und anschließend noch durch das kleine Dörfchen Fornalutx

Kurz vor der Schlucht
Blick zurück nach Sóller
Der Weg hinauf war meist gepflastert
Die engste Stelle

Gemütlich

Heute habe ich es ganz gemütlich gemacht.  Ein paar Kilometer nach Port de Sóller gewandert, mit der historischen Strassenbahn wieder zurück und dann noch relaxen im Hotel-Spa.

Auf dem Weg nach Port de Sóller
Lieber so…?
Oder so…?
Der Wagen wird angekoppelt

Cami de s’Arxiduc

Heute morgen war es nicht schwer, die Pläne der anderen Frühstücksgäste zu erraten – eine Frau hatte Radlerhosen an, alle anderen Wanderhosen.

Wie auch an den vorherigen Tagen waren wieder viele Wanderer unterwegs, auf dem Reitweg des Erherzogs Ludwig Salvator von Habsburg-Lothringen (Cami de s’Arxiduc) – wobei ich keine Ahnung habe, wie man auf dem Weg hätte reiten können. Ein steiler alpiner Bergpfad mit spektakulären Ausblicken.

Ein Paar aus Rostock überholte mich auf den ersten Kilometern,  wie ich auch auf dem Weg nach Sóller. Sie wollten die ganze Strecke gehen, ich war da nach der Erfahrung von gestern etwas skeptisch. Den Busfahrplan von Deià nach Sóller hatte ich mir schon vorsorglich zu Hause heruntergeladen. In Deià war für mich dann Schluss, nach 16 km und 700 Hm rauf und 900 Hm runter – wenn ich weitergegangen wäre, wäre ich in die Nacht gekommen. Und wer steigt an der Haltestelle mit mir in den Bus? Das Paar aus Rostock. Beim Warten auf den Bus hörte ich nicht nur viel Deutsch, sondern auch Schwedisch – Drei Familien die nicht zusammengehörten und dann in unterschiedliche Richtungen davonfuhren.

Alles in allem wieder ein schöner, anstrengender Tag. Morgen mache ich es wahrscheinlich ein bißchen gemütlicher, der Rundweg nach Port de Sóller ist wohl genau das Richtige

Blick zurück auf Valldemossa und links in der Ferne Palma
Valldemossa
Fast an der höchsten Stelle
  
A
B
C
Gleich geht’s wieder links runter
E
Deià
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