Grenzlandtour nach Aachen

42 Mal von hüben nach drüben

Tag 11 – Rückfahrt

Heute geht es wieder mit der Bahn zurück.

Dabei gibt es noch die zwei letzten Grenzquerungen: Im Zug kurz vor Basel und dann mit dem Rad auf dem Weg nach Hause.

Grenze #32: von Monschau wieder auf die Vennbahn
Grenzen #33, #34: Diese Kreuzung in Lammersdorf liegt in Deutschland und Belgien,  BE-DE-BE
Grenzen #35, #36: Dreiländerstein am Vaalser Berg
Das passende Bier dazu, sogar mit einer Karte von Neutral-Moresnet als damaligen vierten Land
Viel los am Dreiländerstein
Der höchste Punkt der Niederlande wenige Meter daneben
Grenze #37 in Vaals NL-DE
Grenze #38: Wenige 100 Meter weiter DE-NL
Grenze#39: Die Grensstraat in Vaals geht in einen Radweg über, NL-DE
Grenze #40 zwischen Orsbach und Bocholtz, DE-NL
Grenze #41 (Symbolbild, keine Ahnung wo die eigentliche Grenze nach Bocholtz liegt.)
Vielleicht hier? Anderer Asphalt?
Grenze #42 von Pannesheide nach Kerkrade DE-NL
Grenze #43 Die andere Strassenseite ist wieder Herzogenrath in Deutschland
Grenze #44:   Die rechte Straßenseite ist die Neustrasse in Herzogenrath, die linke  Straßenseite ist die Nieuwstraat in Kerkrade
Grenze #45 ein letzter Blick zurück nach Kerkrade. Die nächste Grenzquerung ist dann im Zug zwischen Weil und Basel

Finale- letzte Grenzlandübertritte

Nun ist es geschafft und zum Schluss sind es 45 Grenzlandübertritte geworden. Davon haben wir heute sehr viele gehabt. Das Wetter hat mitgemacht und bis 9km vor Aachen alles gegeben und dann öffnete der Himmel seine Pforten und es schüttete aus Eimern….aber alles gut. Wir waren vorbereitet und irgendwie hat es mich auch gefreut wenigstens noch die Regenjacke ausgepackt zu haben.

Am Dreiländereck Deutschland Belgien Niederlande war viel los. In Aachen angekommen ging es nach einer kurzen Dusche dann noch in den Dom und am Abend noch lecker Sushi essen. Das hatten wir uns verdient.

Tag 10 – Monschau bis Aachen

Der letzte Fahrtag. Zuerst geht es weiter auf der Vennbahn, dann etwas durch Belgien bis zum Dreiländerpunkt am Vaalser Berg. Von den vier Dreiländerpunkten, an denen wir vorbeigekommen sind, ist das der einzige den wir zu Fuss exakt erreichen können – die anderen liegen alle in der Flußmitte von Rhein, Mosel oder Our.

Bis 1919 trafen hier sogar 4 Territorien aufeinander. Neben Deutschland, Belgien und der Niederlande auch noch Neutral-Moresnet, ein nur gut 3 km² großes Gebiet, welches als Kondominium gemeinsam von Belgien und Deutschland verwaltet wurde.

Damit die Niederlande auch noch ein bisschen zum Zug kommt, fahren wir wahrscheinlich nicht direkt von Vaals nach Aachen, sondern machen noch einen Abstecher nach Kerkrade/Herzogenrath und sammeln dabei auf wenigen Kilometern nicht weniger als zusätzliche 6 Grenzquerungen.

Gesamtstrecke: 77.06 km
Gesamtanstieg: 755 m

Monschau – die Senfstadt

Der gestrige Abend war mit dem 7 Gänge Menü (eigentlich waren es 10, mit dem Gruss aus der Küche, dem Waldbeer Panna Cotta zum Kaffee und dem Brot) ein super gelungener Abschluss des anstehenden Tages und wir haben wirklich gut geschlafen.

Nach einem leckeren Frühstück und zügigen Aufbruch mussten wir allerdings erstmal wieder uns nach „oben“ schaffen. Die ersten 35 km waren mal wieder anstrengend und gingen durch das belgische Hinterland auf und nieder. Aber sehr schön.

Nachdem wir dann den Bahnradweg erreicht hatten ging es dann etwas leichter. Wunderschön anzuschauen die Moorlandschaften. Heute war natürlich etwas los, hatten ja alle frei.

Gegen 12:15 erreichten wir dann unser Hauptziel Monschau und da das Hotel erst Check in um 15:00 machte konnten wir uns aber umziehen und dann losziehen. Zunächst ins schöne und sehr sehenswerte Altstadt Städtchen….und um 15:00 haben wir dann die historische Senfmühle mit einer Führung besucht. Alles Handarbeit….wir kennen den Senf ja und sind wirklich begeistert..hmm lecker.

Nun noch ein Cocktail an der Bar und morgen geht es dann nach Aachen, schnüff dann ist schon Schluss mit dem Radeln..vorerst.

Auf der Vennbahn
Draisinen
Grenze#27: Das Buswartehäuschen rechts  liegt in Deutschland
Grenze #28: und wieder zurück nach Belgien auf die Vennbahn
Grenze #29: BE-DE
Grenzen #30, #31: Unterquerung der Bahntrassse DE-BE-DE
In Monschau

Tag 9 – St. Vith bis Monschau

Heute stoßen wir bei Büllingen auf die Trasse der Vennquerbahn, und einige Kilometer weiter dann auf die Vennbahn. Heutzutage sind das Radwege, damals waren es wichtige Eisenbahnverbindungen.

Als nach dem ersten Weltkrieg die Gebiete um Eupen und Malmedy belgisch wurden, bestand Belgien darauf, auch die in Deutschland verbliebenen Abschnitte der Vennbahn zu kontrollieren. Seither gibt es die kuriose Situation, dass zwischen Kalterherberg und Roetgen nur die Bahntrasse selbst belgisches Hoheitsgebiet ist, rechts und links davon aber deutsches Staatsgebiet.

Technisch gesehen befinden wir uns also heute bis auf die letzten 2 Kilometer den ganzen Tag in Belgien. Die Strecke ist recht kurz, damit genug Zeit für den Besuch der Senfmühle Monschau bleibt.

Gesamtstrecke: 54.25 km
Gesamtanstieg: 831 m

Von allem ein bisschen zuviel

Ja das kann man heute glatt so sagen. Ein ständiges auf und ab, was deutlich zuviel war aber was will man machen…die Hügel anders legen, ha das wäre was. Und dann war da noch der Wind, eigentlich war er schon gestern da aber irgendwie noch erträglich. Heute war er sehr präsent und nicht mal nur weil er aus der falschen Richtung kam. Es ist eher das man sich konzentrieren und den ständigen Ton im Ohr akzeptieren muss.

Aber bei aller Anstrengung muss man klar zugeben, was für ein tolles Wetter wir haben und wie schön Ostbelgien ist. Aber bevor wir da hin kamen, haben wir uns zum Dreiländereck Deutschland/ Belgien und Luxemburg begeben. Mit ziemlich viel rauf und runter. Und wie beeindruckend dieser Platz, der doch Geschichte schrieb. Was wenn es diese mutigen Männer mit Visionen nicht gegeben hätte. Handelsbeziehungen und Frieden für die Länder der Abkommen und auch dann noch das Schengen Abkommen, keine Grenzkontrollen mehr. Ich weiß in diesen Zeiten vielleicht nicht unbedingt etwas was besonders sichtbar ist aber wie wäre es wenn es das alles nicht gäbe? Ich möchte es mir nicht ausmalen. Und wie einfach es ist mir dem Euro überall zu bezahlen, genial. Ich bin in jedem Fall eine ostdeutsche Europäerin und Martin meinte auch er sei durch und durch Europäer.

Nun sind wir in Sankt Vith und haben noch das schöne Hotel mit seinen Annehmlichkeiten genossen. Wellnessbereich und nun gerade beim 7 Gang Menü. Mega….

Morgen soll es dann nach Monschau gehen und ich hoffe sehr das wir noch eine Senfmühlenführung mitmachen können.

Grenze #18: Steg über die Our bei der Ourschleife LU-DE
Grenze #19: Wenige km später bei Keppeshausen DE-LU
Grenze #20: Wir verlassen Luxemburg am Dreiländereck LU-BE
Das Europamonument am Dreiländereck
Mal schnell nach Deutschland
Grenze #21: Angekommen in DE
Grenze #22: Und wieder zurück nach Belgien
Dreiländerecke sind immer irgendwie im Fluss
Grenze #23: Über die Our bei Welchenhausen BE-DE
Grenze #24: Bei Stupbach wieder zurück DE-BE
Grenze #25: Kurz nach Auel BE-DE
Grenze #26: Wenige 100 Meter später wieder zurück DE-BE
Auf der Vennbahn
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