Untertitel sind überbewertet

Autor: Martin (Seite 6 von 29)

Ankunft in Banyalbufar

Um 7 ging es heute los mit dem Bus zum Flughafen. Herbstlich kühl, vielleicht 6 Grad, Nieselregen.

Auf Mallorca dann spätsommerlich warm, gut über 20 Grad, strahlender Sonnenschein, ja so soll Urlaub sein.

Beim Schlendern in Palma hab ich gemerkt: Das ist nicht meine Welt, ich bin hier zum Wandern, nicht um ein Bad in Menschenmassen zu nehmen.

Die Straße von der Großstadt ins Dorf Banyalbufar mit seinen 500 Einwohnern führte über einen kleinen Pass – immerhin mit knapp 500 Höhenmetern und war sehr eng und kurvig, eine andere Welt.

Das kleine Dorf klebt in mehreren Terassen am steilen Hang über der felsigen Küste, kleine Gassen in denen es ruhig, nicht hektisch zugeht.

Ich bin gut angekommen und morgen geht es los mit der ersten Wanderung

Es geht los
Plaça Major in Palma
Ja is denn scho Weihnachten??
Trubelige Gassen in Palma
Blick vom Hotelzimmer in Banyalbufar
Schon die ersten Trockenmauern
Ruhige Gassen in Banyalbufar
Mit Baden ist hier nichts

Välkommen åter Sverige

Heute hab ich es ganz gemütlich gemacht. Bin durch die Stadt geschlendert, hab in der Sonne gefaulenzt, und in der Markhalle, in der Feskekôrka und im Fantasyladen gestöbert.

Anders als sonst ging es beim Check-in und beim Boarding heute ruck-zuck, keine Viertelstunde und ich sitze schon auf dem Sonnendeck.

Die „Fischkirche“
„Feskekôrka“
An der Markthalle: schief gemauert oder optische Täuschung?
 

Auf der Fähre

Am Ziel

Der Morgen fing ganz gut an, es war schon angenehm warm und sonnig. Dann wurde es noch wärmer und noch sonniger, am Nachmittag kam dann zu der Wärme noch ein kräftiger Gegenwind dazu und manche kleine (natürlich nicht asphaltierte) Strassen waren sehr schlecht. Anstrengend. Im letzten Drittel zogen sich die Kilometer wie zäher Kaugummi dahin. Vor einer Brücke dachte ich noch: Bei dem Wind sollte ich besser meine Mütze ein- da kam auch schon ein Windstoß und die Mütze landete neben einer eingezäunten Autobahn. Keinerlei Chance über den Zaun zu klettern um die Mütze zu holen. SCH…ADE!

Also kroch ich ohne Mütze weiter bis Alingsås.

Im Zug nach Göteborg verstellte sich dann mein Navi auf Arabisch, und ich musste somit mit dem Handy in der Hand meinen Weg zum Hotel finden.

Es scheint mir fast, als ob mir alles sagen will: Es reicht. Und in einem gewissen Sinn stimmt das auch. Es waren zwei sehr schöne Wochen, bis auf ein paar Schauer an den ersten Tagen trocken und warm. Die Unterkünfte und Restaurants haben gepasst (na ja, bis auf das winzige „Hauptgericht“ in Hjo) Zeit sich allmählich wieder auf den Weg in den Süden zu machen. Morgen noch durch Göteborg schlendern,  dann geht es am Nachmittag auf die Fähre nach Kiel.

Plan für Tag 15 – Lundsbrunn bis Göteborg

Der letzte Fahrtag. Die ganze Strecke bis Göteborg war mir zuviel, also kürze ich von Alingsås mit dem Zug ab. Es bleiben aber immerhin doch noch über 100 km.

Gesamtstrecke: 103.22 km
Gesamtanstieg: 755 m

Warm

Heute war es wieder eine schöne Strecke, hat sich ziemlich eben angefühlt. Es gab eigentlich nur zwei nennenswerte Anstiege: vom Vättern auf die umgebende Höhe, und ein Hügel nach Skövde. Dieser zweite Anstieg war am Anfang ungewöhnlich gleichmäßig und gar nicht so steil. Als ich dann die Böschungen rechts und links sah war mir aber klar: Ich befinde mich auf der ehemaligen Trasse einer Schmalspurbahn. Dieser Anstieg fuhr sich also auch ganz bequem.

Ich komm grad aus dem Spa mit Sauna und traditionellem Baderitual (sich mit Salz abreiben und dann Wasser mit Schälchen aus dem Brunnen schöpfen und sich abspülen). Lundsbrunn ist schon seit dem 18. Jh. ein Wasserkurort. Heute nicht mehr so glanzvoll wie wohl vor 100 Jahren, war aber doch sehr schön.

Ein letzter Blick auf den Vättern
 
Weit und eben
Über den Hügel ganz im Hintergrund muss ich noch
Erntezeit
In Skövde

Plan für Tag 14 – Hjo bis Lundsbrunn

Die heutige Etappe ist mit 75 km eher kurz – ich werde mich allerdings trotzdem recht früh auf den Weg machen, denn für das Ziel ist das Spa-Paket mit anschließendem Dreigangmenü schon gebucht.

Gesamtstrecke: 75.22 km
Gesamtanstieg: 711 m
« Ältere Beiträge Neuere Beiträge »

© 2026 ViaRhona

Theme von Anders NorénHoch ↑