Grenzlandtour nach Aachen

42 Mal von hüben nach drüben

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Schwarzwald pur

Ihr werdet jetzt bestimmt sagen, das hätten sie doch einfacher haben können, denn unser heutiges Etappenendziel ist Laufenburg am schönen Rhein und wäre direkter Weg von Lö/Rü nicht ewig weit weg gewesen. Unser Vorhaben in der sportlichen Variante für mich unvorstellbar und selbst die Touristik Variante hat es ja in sich. Ich habe großen Respekt davor, das haben wir so vorher auch noch nie gemacht.

Um 05:00 klingelte der Wecker und dann wurde noch das Vesper vorbereitet und schon ging es los mit dem Rad nach Eimeldingen, um den Zug nach FR zu erwischen. Der Startpunkt war ja das Martinstor und wir mussten Massen von Scherben der nächtlichen Orgie im Bermudadreieck ausweichen.

Als Erstes galt es ja den Schauinsland zu erklimmen und es herrschte schon reger Rennradbetrieb. Zu mir gesellte sich für ein paar Augenblicke ein Radler, der heute einen Everest fährt…ja richtig… heisst übersetzt 8*den Schauinsland fahren um zum Schluss dann 8848 Höhenmeter zu haben, hmm da bin ich mir nicht sicher ob er sich nicht verrechnet hat und es 9* sein müssten. Also ihr Lieben…schlimmer geht immer?

Oben am Schauinsland gab es dann eine tolle Überraschung die sich bis zum Belchen hielt. Wir haben Urban, den Streckenchef vom Ara FR getroffen und er hatte so Lust zum Fahren/quatschen das er uns bis zum Belchen begleitete. So konnten wir erfahren wie die Strecke entstanden ist, quasi in einer Nacht und Nebelaktion und 14Tage später war sie schon genehmigt von der Sophie Matter…ich kenn sie nicht, sie muss aber nee Nummer sein beim „Weltverband der Brevetfahrer“.

Ich muss Euch sagen unser „Ländle“ ist schon schön und wir kannten von eigenen Ausfahrten den Teil des südlichen Schwarzwaldes durch den wir heute kamen. Ich finde es einfach nur erholsam für Herz und Auge wenn man denn die Berge erklommen hat ins Tal zu schauen…

Nun sind wir rechtschaffen müde und morgen liegt wieder ein anstrengender Tag vor uns. Dann geht es in die Schweiz, wo wir auch schon einige Strecken kennen.

Und einen netten Absacker gab es auch noch, quasi um die Bettschwere zu untermauern und um ehrlich zu sein, dass geht so ja nicht in der sportlichen Variante?. Da bin ich dann doch zu sehr Geniesser und Martin ja auch.

Belchen Satt – Erster Tag

Heute geht es zuerst früh morgens mit dem Zug bis zum Startpunkt, dem Martinstor in Freiburg.

Vor uns liegen 616 Kilometer und über 13000 Höhenmeter. Puh. Nicht wenig. In der „Randonneurs-Variante“ dürften wir dafür gerade einmal insgesamt 60 Stunden brauchen – aber wir machen es „gemütlicher“ und gönnen uns dafür komplette 6 Tage, was aber immer noch im Durchschnitt über 100 Kilometer und fast 2200 Höhenmeter pro Tag bedeutet. Das wird dann „Touristik-Variante“ genannt….

Am ersten Tag ist der Schwarzwald dran – von Freiburg zuerst hoch hinauf zum Schauinsland, den Stohren steil bergab und dann wieder hinauf übers Wiedener Eck zum (deutschen) Belchen, dem ersten von insgesamt 6 Gipfeln mit dem Namen Belchen oder Ballon.

Weiter gehts wieder hinunter nach Schönau, übers Tiergrüble nach Todtmoos. Dann noch den letzten kleinen „Hügel“ mit gerade einmal 200 Höhenmetern, bevor es dann lange bergab bis zum Rhein nach Laufenburg geht.

Gesamtstrecke: 99.32 km
Gesamtanstieg: 2702 m

Belchen Satt

Soviele Berge mit dem Namen „Belchen“ (oder auf französisch Ballon) wie möglich mit dem Fahrrad er-fahren. Solange, bis man papp-satt ist, und keinen weiteren Belchen (und vor allem keinen weiteren Höhenmeter ) mehr vertragen kann.

Von Freiburg aus geht es zuerst über den Belchen im Schwarzwald, die Belchenflüe im Schweizer Jura und schließlich den Ballon de Servance auf der Grenze zwischen den Départements Vosges und Haute-Saône. Im Elsass finden sich dann gleich drei Belchen: der Elsässer Belchen (Ballon d’Alsace), der große Belchen (Grand Ballon) und der kleine Belchen (Petit Ballon)

Areuse Schlucht

Wir waren im Jahr 2000 zur Expo mal in Neuchatel und haben seit dem wir ja mit dem Fahrrad die längeren Brevets mit fahren den Schweizer Jura entdeckt. Daher habe ich letzte Woche auch sofort daran gedacht ectl.noch ein paar Tage dort hin zu fahren…. und siehe da, ein lohnendes Ziel.Unsere erste Wanderung heute ging durch die Areuse Schlucht, die wir Flussaufwärts gelaufen sind. Das hatte zwei Gründe, zum einen nicht zu früh in die angekündigte Wirtschaft am Wegesrand einkehren zu müssen (nach 4km schon, ne viel zu früh) und zum anderen wollten wir noch etwas mehr Anstrengung dabei haben. Und das hat auch wunderbar funktioniert. Da wir von unserer Ferienwohnung dann auch noch gelaufen sind und nicht den Bus genommen haben, kamen dann doch 17km und etliche Höhenmeter zusammen.Und was für eine schöne Schlucht…auf der meisten Strecke mit viel Schatten und einigermaßen „kühlen“Temperaturen. Wenig belaufen, zumindest heute so unter der Woche. Das Wasser war herrlich kühl, jedoch deutlich wärmer als die Adria.

Bye Bye Kroatien

Nach einem weiteren schönen Tag auf der Insel Brac und einer schnellen abendlichen Fährfahrt nach Split konnten wir am Dienstag noch in aller Ruhe das kleine Adriastädtchen Trogir nur 5km entfernt vom Flughafen anschauen. Es war ein heisser Tag und da wir den Flughafen nicht kannten, sind wir rechtzeitig hingefahren um die Fahrräder einzupacken und alles aufzugeben. Der Flughafen ist extremst klein und daher haben wir vor der Halle alles eingepackt. Am Schalter gab es dann erst mal etwas Hektik, da die Gute am Schalter das Gewicht der Fahrräder wissen wollte… hatten wir ja noch nie…also so haben wir erstmal die Fahrräder auf die waage gehievt, so dass sie das Band ausdrucken konnte. Und dann ging es noch zum Übergepäckschalter….da hat dann die nächste „Gute“ in beiden Gepäcksäcken etwas „verdächtiges“ gefunden. Puh alles wieder auspacken und ihr zeigen was wir dabei hatten. Es waren meine Batterien, die musste ich ins Handgepäck packen und Martin hatte ein Schloss dabei, das aussah wie eine Waffe, zumindest auf dem Bildschirm…nachdem wir auch das überstanden hatten könnte es in Richtung Aufenthaltshalle gehen. Dort angekommen…Menschen über Menschen. Wir haben noch nie so einen kleinen Flughafen gesehen der so aus den Nähten platzen. Berlins Schönefeld ist ja schon schlimm, aber Split ohje….

Aber in Basel angekommen, was für eine Wohltat. Sibirische Temperaturen…?21grad….in Windeseile waren die Räder aufgebaut und wir brausten Richtung Rümmingen mit einer sehr guten Geschwindigkeit und kühlen Temperaturen…juhu endlich Fahrradfahren wie wir es lieben. So hätte es doch immer sein können.

Zuhause angekommen (01:30) haben wir das Haus gelüftet und haben seit Wochen richtig tief und fest geschlafen….

Am Mittwoch war Wäsche waschen und Garten angesagt und am Abend hatten wir uns noch mit unseren lieben Nachbarn zum Grillen verabredet. Was für ein schöner, gemütlicher Abend bei Erdbeerbowle und noch so manchem mehr?

Heute nun sind wir erstmals in diesem Jahr bevor wir uns Richtung Jura aufgemacht hatten im Rhein geschwommen. Herrlich, Wassertemperatur 23,5….p.warm würde ich sagen, aber es war super?

Haben wie wir immer nach dem Schwimmen etwas an den Buevetten zu uns genommen. Grieschicher Salat ?

Und nun sind wir schon in Bevaix, wo wir nun noch ein bisschen wandern wollen…

Wunderbares Kroatien oder einfach man kann aus einer Hitzewelle auch was machen?

Nachdem wir uns am Mittwoch/ Donnerstag sortiert und zugegeben etwas ausgeschlafen hatten, können wir nun unseren zweiten Teil der Urlaubsreise in vollen Zügen genießen. Nun ist auch alles gebucht bzw. umgebucht und somit können wir es auch „laufen“ lassen.

Dubrovnik konnten wir nun etwas näher kennenlernen und wir müssen gestehen, eine wirklich besondere Stadt. Warum? Die vielen kleinen schmalen Gassen, mit den tollen Strassenlaternen. Denn die Laternen zeigen am was im jeweiligen Geschäft zu finden ist…z.b. haben wir bei einem Koreaner zu Mittag gegessen und da ist die Laterne dann eben passend zum Koreaner Restaurant…die Stadt ist so am Flussufer eingebettet unglaublich und man hat doch viele Höhenmeter innerhalb der Stadt zu bewältigen. Auch hier und da gibt es kleinere Treppen und Zugänge direkt zur Adria und dem kühlen Nass. Das haben wir auch genossen. Unsere Vermieterin hatte uns da sehr nützliche Tipps gegeben.

Die Schnellfähre zur Insel Brac ging am Freitag Nachmittag und machte Ihrem Namen alle Ehre. Mit teilweise 57kmh brauste sie dahin…. Salzwasser überall. Auf der Insel angekommen wurden wir sehr herzlich von unseren neuen Vermietern empfangen. Er kann unglaublich gut deutsch, weil er zu Zeiten von Steffi Graf und Boris Becker hier viele viele deutsche Gäste Tennisunterricht gegeben hatte und selber auch mal für 5 Monate in Deutschland war. Mit dem Geld was er verdient hätte, hat er sich dieses nette Häuschen mitten im Zentrum von Brac gebaut. Ein sehr netter Gastgeber…..und wir haben eine Ferienwohnung die hat ca.60m2, da hat man wirklich Platz und einem eigenen Balkon.

Gestern haben wir dann einen fauligen Strandtag gemacht….herrlich so mit einer Brise Wind, denn es weht hier mindestens jeden Abend ein laues Lüftchen, so ähnlich wie es mit dem Höllentäler/Innentäler in Freiburg ist. Herrlich angenehm. Ich hatte uns zwei Liegen und ein Sonnenschirm gegönnt, denn es ist kein feiner Sandstrand sondern Kieselstrand. Am Abend waren wir noch in der Winzergenossenschaft und Wein probiert, denn seit 10 Jahren versucht hier die Winzergenossenschaft Stina sich zu etablieren, was sehr gut gelingt…2016 gab es für einen Weisswein die Siegermedaille bester kroatischer Wein.

Heute nun haben wir uns vorgenommen einen Ausflug in eine einsame Einsiedlerei zu machen. Gesagt, getan…..mit dem Fahrrad erst eine geteerte Strasse und dann ca. 5km ungeteerte , puh mal wieder unfahrbar mit unseren Rädern, hab oft geschoben. Aber dann die letzten Kilometer gut geteert (neu)…doch man kam nicht ganz mit den Fahrrädern dort hin, die allerletzten 3km muss man/frau zu Fuss nehmen. Gute 300 Höhenmeter musste man nach unten über felsigem Geröll/Steine laufen und Martin hat sich den Weg durch die Spinnennetze tapfer voraus gebahnt, aber dann mitten im nirgendwo taucht dann doch noch die Erimitage auf. Zu unserer Überraschung ist diese heute wieder bewohnt von 2 Brüdern mit Familie und so konnten wir ein kühles Getränk und eine großartige Führung auf deutsch geniessen. Wir waren aber nicht alleine…4 weitere Deutsche aus Kiel/Münster die mit dem Segelboot da waren wollten sich auch die Erimitage anschauen. War sehr lustig….und extremst lehrreich. Der letzte Mönch Nikolas Milicevic ist 1963 verstorben und bis 1962 wurden die Kinder von 3 umliegenden Dörfern von Ihm unterrichtet. Schulgeld war das jedes Kind jeden Tag Holz mitbrachte. So könnte das Feuer in der Küche jeden Tag brennen, um Brot und Essen zuzubereiten. Die ersten Mönche kamen im 16Jhd. und haben nach Bad nach diese Erimitage aufgebaut. Haupteinnahmequelle waren er angebaute Wein, Olivenöl, Getreide aus dem dann Brot gebacken wurde. Es wurde nur getauscht gegen Bücher, Möbel, Teleskop…mit dem hatte der letzte Mönch sogar 2 Asteroiden entdeckt…..unglaublich was die da so angestellt haben und vor allem wie z.b ein Klavier da hoch transportiert wurde…

Zurück haben wir aber mit dem Fahrrad eine andere Route über das Landesinnere genommen. Toller Ausblick immer mal wieder auf die Berge des Festlandes.

Und fast hätten wir am morgen abbrechen müssen, denn ich war kurz davor einen Hitzekollaps zu bekommen. Aber wir haben dann bitte unter einem kleinen Baum am Wegesrand Schatten gesucht, etwas getrunken und dann langsam weiter…..es war die richtige Entscheidung die Strecke zu teilen.

Schaut Mal, Barometer zeigt „schönes Wetter an“….wie wahr wie wahr

Und der Schnaps wird noch per Hand hergestellt…. Kräuterbefüllung der Gläser

Brac von oben

Morgen nun geht es am Abend nach Split und am Dienstag wollen wir uns auf den Weg zum Flughafen noch Trogir anschauen. Soll auch sehr schön sein. Und am Dienstag in der Nacht sind wir zurück in Rümmingen. Dann bleiben uns noch ein paar Tage und da wollen wir noch 3 Tage in die französische Schweiz um zum einen im Tal de Traverse und in der Areuse Schlucht zu wandern, so zum Abschluss.

Streckenteilung

Heute morgen haben wir uns nach intensivem Abwägen unserer Optionen dazu entschlossen, die Strecke zu teilen. Sprich man könnte auch sagen, dass die Affenhitze uns dazu bewog das der erste Teil hier in Dubrovnik endet.

Da es nicht absehbar ist wann es wirklich Besserung der Hochwetterlage gibt bzw. wir nicht im Nirgendwo stehen möchten in 1-2 Tagen, um festzustellen es geht gar nichts mehr haben wir uns schweren Herzens dazu entschlossen zu unterbrechen. Auch wenn man sich die Wetterkarte anschaut erlagert sich ja alles hierüber.
Für uns ist es keine Frage diesen zweiten Teil unbedingt auch noch zu erleben, denn es ist traumhaft hier und hat uns so gut gefallen. Doch kurze Nächte zu haben, früh aufzubrechen, spät anzukommen…keine Schattenmöglichkeiten über den Tag…unsere Körper sind so erhitzt am Abend und wir möchten nicht riskieren einen Hitzeschlag zu bekommen…okay wir geben es zu…wir sind eben doch Weicheier.

Nun haben wir eine wirklich nette Unterkunft gefunden, gross und mit Nähe sogar zum Wasser, so dass wir noch 2 Nächte in Dubrovnik bleiben und am Freitag mit der Fähre zur ?️ Insel Brac fahren werden, um dort noch ein paar Tage zu verbringen. Von dort aus nehmen wir die Fähre nach Split und nach einer weiteren Nacht geht es dann nach Basel mit Easy Jet zurück. Martin hat heute alles storniert was noch ging und so hält sich alles völlig im Rahmen.

Waren schon in der Stadt schlendern, in einem wunderschönen und kühlem Klostergarten mit sehr alter Apotheke und selbst das ist so anstrengend, man weiss gar nicht wohin mit sich.

Und selbst der Katze ist das Wetter zu heiß…inmitten vom Getümmel ein Schläfchen machen?

Oasen in der Wüste

Ich wollte es nicht glauben…. Hitzewelle in Europa. Nun hab ich mal nachgeschaut bei Google, hmmm. Das muss es sein. Wir fühlen irgendwas stimmt nicht.

Gestern Abend waren wir ja schon so überhitzt, da kam uns das Hotel Hum im Nirgendwo in Bosnien Herzegowina vor wie eine Oase mit Essen, kühlen Getränken und ein einem schönen saubere und gekühltem Zimmer.

Nach einem leckeren Frühstück in der Oase sind wir gegen 08:15 aufgebrochen in ein neues Abenteuer….die ersten 20 Kilometer super und bei noch angenehmen Temperaturen von 27grad gut zu fahren. Dann kam auch noch das angekündigte Sumpfgebiet, spannend. Aber dann bei Kilometer 35 dann noch unsere ersten 400 Höhenmeter am Stück und das bei brütender Hitze. Das zieht und zieht sich. Bei der Hälfte haben wir schattigen Unterschlupf in einem ehemaligen Sandauffanglager gefunden. Heute eine Müllhalde, das muss man eh sagen…sauber sind die Bosnier nicht, überall werfen sie achtlos den Müll in der Gegend rum.

Nachdem wir Mal wieder eine ungeteerte Strasse hätten fahren sollen, haben wir wieder entschlossen zu schauen ob es nicht besser geht. Kleiner Umweg von 8km und wir konnten auf einem schönen Weg der ehemaligen Bahnlinie nach Dubrovnik fahren. Auf diesen wären wir später eh gestossen. Aber der war einsam, obwohl als Fernstrasse deklariert. Menschenleere Dörfer, verfallen….unheimlich. Doch dann, bei Kilometer 72 eine weitere Oase inmitten der Wüste. Ein umgebauter Bahnhof zu Restaurant und Hotel. Da war es schon 15:30 und da wir bis anhin keinen Schattenplatz für eine ordentliche Mittagspause fanden….na nichts wie rein, abkühlen und nachtanken. Das Essen war köstlich, ich hatte Hühnchensalat und Martin Cevapcici….

Und so konnte es nach einer Stunde Pause weitergehen. Es ist unglaublich schön hier und wir sind sehr froh trotz wirklich immenser Kraftanstrengung bei dieser Hitze das Erleben zu können. Berge so weit das Auge reicht und eine wirklich interessante Tierwelt. Haben wieder die giftgrüne Echsen gesehen, einen lebendigen Igel, einen Fuchs, viele Schildkröten, Schmetterlinge, Schwalben und eine lebende Schlange und viele viele tote Schlangen auf dem Weg bzw. Wegesrand. Ich bin nicht begeistert davon…. hoffentlich haben die Viecher mehr Angst vor uns als wir vor Ihnen…..nun gesellen sich zu den Hunden (heute war alles friedlich) nun noch die Angst vor den Schlangen bei mir ein. Hmm eine Weltumrandelung rückt weit weit in die Ferne.

Gegen 19:30 hatten wir Dubrovnik erreicht. Wieder ein langer Tag…..so hatten wir leider keine Gelegenheit die Stadt bei Tageslicht zu bewundern. Sie scheint super zu sein…müssen unbedingt nochmal wieder kommen.

Wir wollen ehrlich sein…eine einfache Tour ist es nicht mit dieser Hitze die uns nun zum ersten Mal tatsächlich zwingt über alle Möglichkeiten nachzudenken. Weiter fahren, aber wie? Noch früher los? Mal eine Fähre, Taxi nehmen oder gar abbrechen?

Wir werden nun schlafen und in 5h aufstehen und unser Glück noch einmal versuchen…….ich würde gerne noch mehr Eindrücke festhalten..aber ich bin auch müde.

Plan für Tag 12 – von Dubrovnik nach Kotor

Nach insgesamt neun Tagen, an denen wir ganz oder teilweise in Kroatien waren verlassen wir das Land, und kommen nach Montenegro.

Auch wenn wir uns nie weit von der Küste entfernen – durch die ganze Hügelei kommen doch mehr als 1000 Höhenmeter zusammen.

Die stark gewundene und fjord-artige Bucht von Kotor ist fast 30km lang und an ihren Ufern sind seit der Antike  bedeutende Städte als Kultur- und Handelszentren entstanden, darunter auch unser heutiges Ziel, die Stadt Kotor, die ebenfalls Weltkultur- und Naturerbe ist.

Gesamtstrecke: 84.93 km
Gesamtanstieg: 1086 m

 

 

Plan für Tag 11 – von Ljubuški nach Dubrovnik

Heute fahren wir fast den ganzen Tag durch die Herzegowina. Bis zum Naturpark Hutovo Blato, einem der bedeutendsten Naturreservate für Sumpfvögel in Europa, ist es ziemlich flach, dann geht es ein paar hundert Höhenmeter nach oben.  Erst kurz vor Schluss geht es wieder hinunter an die kroatische Küste, nach Dubrovnik. Auch hier zählt die Altstadt wieder zum Weltkulturerbe.


Gesamtstrecke: 116.43 km
Gesamtanstieg: 1196 m

 

 

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